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Technik für Meerwasseraquarien – zuverlässige Helfer für ein gesundes Riff
Ein Meerwasseraquarium stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität und Stabilität. Die richtige Technik hilft dabei, ideale Bedingungen für Fische und Korallen zu schaffen. Von automatischen Nachfüllsystemen über smarte Steuergeräte bis hin zu UV-Klärern und Reaktoren bietet die Kategorie Technik für Meerwasseraquarien alles, was moderne Aquarianer benötigen. Im Folgenden geben wir einen ausführlichen Überblick über alle gelisteten Technik-Gruppen, erklären ihre Funktion, Vorteile und Unterschiede – und nennen namhafte Hersteller wie GHL, Deltec, Nyos, Aqua Medic, Aquaforest, AutoAqua oder ATI, die für Qualität in der Meerwasser-Technik stehen.
Aquariencomputer
Aquariencomputer sind das zentrale Gehirn des Meerwasseraquariums. Diese digitalen Steuergeräte überwachen kontinuierlich Wasserwerte wie Temperatur, pH-Wert, Redox oder Leitfähigkeit und können diverse Technikkomponenten intelligent steuern. Ein Spitzenmodell ist z.B. der GHL ProfiLux 4, der als hochwertiger Aquariencomputer alle wichtigen Sensoren integriert und über WLAN/App steuerbar ist. Solche Computer ermöglichen automatisiertes Dosieren, Lichtsteuerung, Pumpenkontrolle und Alarmmeldungen bei kritischen Werten. Die Vorteile liegen in der präzisen Überwachung und Regelung – menschliche Fehler werden minimiert und die Stabilität im Riffbecken maximiert. Namhafte Hersteller wie GHL setzen Maßstäbe in Sachen Zuverlässigkeit und Funktionsvielfalt, was sowohl Einsteiger als auch professionelle Aquarianer zu schätzen wissen.
Steckdosenleisten & Zeitschaltuhren
Steckdosenleisten mit Schaltfunktion und Zeitschaltuhren gehören zu den klassischen Steuergeräten, um Aquarientechnik zeitgesteuert zu betreiben. Mit analogen oder digitalen Zeitschaltuhren lassen sich Beleuchtung und Pumpen zuverlässig nach festen Intervallen schalten – etwa um Strömungspumpen in der Nacht abzuschalten oder Beleuchtungsphasen zu steuern. Erweiterte Mehrfach-Steckdosenleisten (z.B. von GHL als sogenannte Powerbars oder von Herstellern wie Grässlin) ermöglichen sogar die Programmierung mehrerer Ausgänge und teils eine Vernetzung mit Aquariencomputern. Moderne Varianten bieten WLAN-Steuerung per App, sodass Geräte auch von unterwegs ein- und ausgeschaltet werden können. Insgesamt erhöhen diese Steuergeräte die Kontrolle und Sicherheit, indem sie die Technik automatisiert nach Plan arbeiten lassen.
Wassermelder (Leckage-Sensoren)
Wassermelder sind kleine Sicherheitshelfer, die im Ernstfall großes Unheil verhindern. Ein Wassermelder – oft ein batteriebetriebener Sensor mit Alarm – wird am Aquarium oder unter dem Technikbecken platziert und reagiert auf auslaufendes Wasser. Erkennt der Sensor eine Leckage oder Überlauf, ertönt ein lauter Alarmton und warnt den Aquarianer frühzeitig vor Wasserschäden. Einige Systeme (z.B. der AutoAqua Smart Leak Sensor oder GHL Leckage-Sensoren für den ProfiLux) können auch an Aquariencomputer angebunden werden, um Benachrichtigungen aufs Smartphone zu senden. Zwar sind Leckage-Sensoren nur ein kleines Zubehörteil, doch ihr Nutzen für die Sicherheit ist enorm – sie schaffen im täglichen Betrieb ein gutes Gefühl und schützen Einrichtung und Aquarium vor den Folgen von Wasseraustritt.
Wasserstandregulierung (automatische Nachfüllanlagen)
In einem offenen Meerwasseraquarium verdunstet täglich Wasser, was den Salzgehalt ansteigen lässt. Automatische Nachfüllanlagen (Auto Top Off, ATO) sorgen dafür, dass Verdunstungsverluste stets mit Osmosewasser ausgeglichen werden und der Wasserstand sowie Salzgehalt stabil bleiben. Ein Nachfüllsystem besteht meist aus einem oder mehreren Sensoren (optisch oder mechanisch als Schwimmer) und einer Förderpumpe. Sobald der Sensor einen sinkenden Wasserstand registriert, pumpt das Gerät automatisch Osmosewasser aus einem Vorratsbehälter ins Technikbecken nach. Moderne Modelle wie die AutoAqua Smart ATO-Serie nutzen berührungslose optische Sensoren und Sicherheitsfunktionen (QST-Technologie) gegen Überlauf. Auch klassische Nachfüllanlagen von Herstellern wie Aqua Medic oder Tunze (Osmolator – Tunze wird hier nicht erwähnt, da nicht gelistet) sind bewährt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Konstante Salzgehalte, weniger Stress für die Tiere und große Erleichterung im Alltag, da manuelles Nachfüllen entfällt. Wichtig ist eine zuverlässige Abschaltung, damit nicht zu viel Wasser nachläuft – viele Systeme haben hierfür Dual-Sensoren oder Timer integriert. Insgesamt ist eine Nachfüllanlage fast unverzichtbar für stabile Wasserwerte in der Meerwasseraquaristik.
Pumpen: Strömung, Rückförderung & Dosierung
Pumpen bilden das Herz-Kreislauf-System des Riffaquariums. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen Strömungspumpen (Wavemaker) und Rückförderpumpen (Förderpumpen für Filtersysteme) – hinzu kommen Dosierpumpen zur automatischen Flüssigdosierung. Strömungspumpen sorgen im Becken für die nötige Wasserbewegung, um natürliche Riffströmungen zu imitieren. Sie verhindern tote Ecken, fördern den Gasaustausch und versorgen Korallen kontinuierlich mit Nährstoffen. Moderne Strömungspumpen – etwa von Aqua Medic, Jecod (Jebao) oder Nyos – sind kompakt, mit Magnethalterungen am Glas fixiert und oft elektronisch regelbar (verschiedene Wellen- und Intervallmodi). So lassen sich wechselnde Strömungsverhältnisse einstellen, was den Korallenwuchs und die Gesundheit der Tiere fördert.
Rückförderpumpen wiederum transportieren das Wasser vom Technikbecken zurück ins Hauptaquarium. Hier sind vor allem Zuverlässigkeit und Laufruhe wichtig, da diese Pumpen 24/7 laufen. Energiesparende DC-Pumpen mit Controller (z.B. Aqua Medic DC Runner oder Nyos Viper) erlauben die Einstellung der Fördermenge und verfügen oft über einen „Futterpause“-Modus. Die Leistung einer Förderpumpe wird passend zur Beckengröße gewählt, sodass der komplette Wasserkreislauf ca. 3–10 Mal pro Stunde umgewälzt wird. Hochwertige Markenpumpen bieten keramische Lager für Langlebigkeit und sind gegen Blockieren geschützt. Für Sicherheit sorgen zudem Funktionen wie Trockenlaufschutz oder Überhitzungsabschaltung.
Ergänzend kommen Dosierpumpen zum Einsatz, um Flüssigkeiten präzise ins Aquarium zu dosieren – z.B. Spurenelemente, Balling-Salze oder Nährstofflösungen. Eine Dosierpumpe besitzt meist mehrere Kanäle (typisch 4–6), die individuell programmiert werden können. Modelle wie der GHL Doser 2.1 oder die ATI DP-6 Dosierpumpe ermöglichen es, tägliche Mengen an Calcium, KH-Puffer, Magnesium oder anderen Zusätzen automatisch und gleichmäßig zuzuführen. So wird die manuelle Zugabe von Hand überflüssig und Schwankungen werden vermieden. Dosierpumpen arbeiten peristaltisch (Schlauchpumpenprinzip) und sind sehr genau – pro Pumpenhube wird nur wenige ml Flüssigkeit bewegt, was exakte Dosierungen ermöglicht. Die Vorteile liegen in der konstanten Versorgung der Korallen mit essentiellen Stoffen und der Zeitersparnis. Viele Systeme lassen sich auch via App oder Aquariencomputer steuern und überwachen. Zusammenfassend decken Pumpen in ihrer Vielfalt alle Bereiche ab: Von starker Strömung über effiziente Förderung bis zur präzisen Dosierung – sie alle tragen maßgeblich zu einem stabilen, gesunden Aquarium bei.
Temperatur: Heizung & Kühlung
Die richtige Temperatur im Meerwasseraquarium ist ein Schlüsselfaktor für die Gesundheit der Bewohner. Korallen und Fische fühlen sich meist bei 24–26°C wohl. Um diese Temperatur konstant zu halten, kommen Heizungen und – bei Bedarf – Kühltechnik zum Einsatz. Ein regelbarer Aquarienheizer (Heizstab) gehört zur Grundausstattung: Er wird im Technikbecken oder direkt im Aquarium platziert und hält das Wasser mittels Thermostat auf Solltemperatur. Gängige Heizstäbe (etwa von Aqua Medic oder Eheim) bieten Leistungen von 50 bis 300 Watt und sind auf eine bestimmte Temperatur einstellbar. Wichtig ist, einen ausreichend starken Heizer für das Volumen zu wählen (ca. 1 W pro Liter als Faustregel) und diesen in der Nähe einer Strömungspumpe zu positionieren, damit sich die Wärme gut verteilt.
Für mehr Sicherheit und Genauigkeit kann ein externer Temperatur-Controller eingesetzt werden. Geräte wie der Aqua Medic T Controller Twin überwachen die Wassertemperatur über einen Fühler und schalten Heizer oder auch Lüfter bei Bedarf ein und aus. Solche Controller bieten oft die Möglichkeit, gleichzeitig eine Kühlung zu steuern und verfügen über Alarmfunktionen bei Über- oder Unterschreiten bestimmter Werte. Auch Aquariencomputer von GHL & Co. übernehmen diese Regelungsaufgaben automatisch und sehr präzise.
Im Sommer oder bei leistungsstarker Beleuchtung kann das Aquariumwasser zu warm werden – Temperaturen über 27–28°C sollten vermieden werden, da sonst Korallenbleichen und Sauerstoffmangel drohen. Hier kommt die Kühlung ins Spiel: Eine einfache Methode sind Ventilatoren bzw. Kühllüfter, die über der Wasseroberfläche für Verdunstungskälte sorgen und das Wasser um 1–2°C abkühlen können. Solche Kühlgebläse (z.B. von Aqua Medic oder GHL) werden am Beckenrand befestigt und vom Thermo-Controller bei Bedarf aktiviert. Für größere Aquarien oder sehr heiße Umgebungen reichen Lüfter jedoch oft nicht aus – in solchen Fällen werden Durchlaufkühler (Kälteaggregate) eingesetzt. Diese funktionieren wie Mini-Wärmepumpen und können das Wasser um mehrere Grad absenken. Bekannte Modelle sind etwa die Aqua Medic Titan oder Teco-Kühler. Zwar sind Kühlaggregate in der Anschaffung und im Betrieb kostspieliger, bieten aber zuverlässige Temperaturkontrolle auch in Extremfällen. Wichtig bei allen Kühlmethoden: Eine Kombination mit einer Nachfüllanlage, da Kühlung durch Verdunstung den Wasserstand senkt. Insgesamt gewährleistet das Zusammenspiel von Heizung, Temperaturregler und Kühltechnik, dass das Klima im Riffaquarium ganzjährig stabil bleibt – ein entscheidender Faktor für robustes Wachstum und Wohlbefinden aller Bewohner.
CO₂-Technik & Kalkreaktoren
Eine der Herausforderungen in der Riffaquaristik ist die stabile Versorgung mit Calcium und Karbonathärte für Korallen und Kalkrotalgen. Neben der bekannten Balling-Methode kommt hier oft ein Kalkreaktor (Calciumreaktor) zum Einsatz. Ein Kalkreaktor ist ein mit Kalkmedia (Korallenbruch, Calciumcarbonat) gefüllter Reaktor, durch den Aquarienwasser gepumpt wird. Über eine CO₂-Anlage wird dem Reaktor CO₂-Gas zugeführt, wodurch sich Kohlensäure bildet und das Wasser im Reaktor leicht ansäuert. Dieses saure Milieu löst das Kalkgranulat kontrolliert auf – es entsteht ein calcium- und hydrogenkarbonatreiches Abwasser, das zurück ins Aquarium geleitet wird. Auf diese Weise werden dem Becken kontinuierlich Calcium und Karbonate zugeführt, was das Kalkskelett-Wachstum der Steinkorallen unterstützt und den pH-Wert stabil hält.
Für den Betrieb eines Kalkreaktors wird CO₂-Technik benötigt: Dazu zählen eine CO₂-Druckgasflasche, ein Druckminderer mit Feinnadelventil zur genauen Einstellung der Blasenzahl, sowie oft ein Magnetventil, das gesteuert ein- und ausschaltet (z.B. nachts via pH-Controller). Viele Aquarianer koppeln den Kalkreaktor an einen pH-Controller oder Aquariencomputer – dieser misst den pH-Wert im Reaktor und reguliert die CO₂-Zufuhr automatisch, um einen gleichbleibenden Auflösungsgrad zu gewährleisten. Hersteller wie Aqua Medic bieten komplette CO₂-Systeme (Flasche, Regler, Blasenzähler) und auch Kalkreaktoren in verschiedenen Größen an. Ein Beispiel ist der Aqua Medic Calcium Reactor KR-Serie oder Deltec’s Hochleistungs-Kalkreaktoren, welche für unterschiedliche Beckengrößen ausgelegt sind (Deltec, bekannt für Profi-Technik, hat hier Modelle mit eingebauten Umwälzpumpen für optimale Durchmischung). Auch Aquaforest und Grotech führen Calcium-Reaktoren und CO₂-Zubehör im Programm, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist.
Der Vorteil eines Kalkreaktors liegt in der sehr gleichmäßigen und automatisierten Versorgung des Aquariums mit Calcium und Karbonathärte – gerade bei stark besetzten Riffbecken mit hohem Verbrauch kann er eine bequemere Lösung sein, als täglich von Hand zu dosieren. Zudem werden Spurenelemente, die im Korallengestein enthalten sind, ebenfalls freigesetzt. Allerdings erfordert die Technik etwas Justage: Die CO₂-Blasenzahl und Durchflussmenge müssen so eingestellt werden, dass der Aquarien-pH nicht zu stark absinkt und trotzdem genügend Kalk gelöst wird. Hat man den Reaktor jedoch einmal richtig eingeregelt, arbeitet er sehr zuverlässig und spart auf Dauer auch Kosten für teure Mineralsalze. Die CO₂-Technik, ursprünglich aus der Süßwasser-Aquaristik (Pflanzenaquarien) bekannt, hat sich in Form des Kalkreaktors also auch im Meerwasserbereich fest etabliert. Zusammen mit einem pH-Controller (z.B. von GHL oder via ProfiLux) ist dies eine hochprofessionelle Lösung zur Stabilisierung der Wasserchemie. Alternativ zum Kalkreaktor gibt es noch Kalkwasserreaktoren (Nielsenschenkel) – diese rühren Calciumhydroxid an – oder die erwähnte Balling-Methode. Welche Methode man wählt, hängt von Beckengröße und persönlichen Vorlieben ab. Für größere Riffaquarien ab ~300 Litern aufwärts greifen viele erfahrene Aquarianer gern auf Kalkreaktoren mit CO₂ zurück, während in kleineren Becken oft Dosierpumpen mit Balling-Salzen ausreichen.
Ozonisatoren
Ozonisatoren (Ozon-Geräte) sind Technikgeräte, die mittels Hochspannung aus Luftsauerstoff O₃ (Ozon) erzeugen. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel und wird in der Meerwasseraquaristik vor allem zur Verbesserung der Wasserqualität und Klarheit eingesetzt. Ein Ozonisator – zum Beispiel der Ozongenerator von Aqua Medic oder Deltecs OZ-Serie – wird meist in Verbindung mit einem Abschäumer oder Ozonreaktor betrieben: Das erzeugte Ozon-Gas wird in den Abschäumer geleitet, wo es intensiv mit dem Aquariumwasser in Kontakt kommt. Dort oxidiert Ozon organische Abfallstoffe, Gelbstoffe und auch Krankheitserreger im Wasser. Die Vorteile sind ein kristallklares Wasser (Gelbstich wird entfernt), weniger Keimbelastung und ein Anstieg des Redoxpotentials (ORP), was auf eine bessere Wasserqualität hindeutet. Viele Aquarianer berichten auch von einer effektiveren Abschäumung, da Ozon die Zerfallprodukte besser ausflocken lässt.
Allerdings muss Ozon mit Bedacht eingesetzt werden: Zu hohe Ozon-Dosierungen können nützliche Bakterien schädigen und sind auch für Menschen und Tiere reizend. Daher werden Ozonisatoren oft mit einem Redox-Controller kombiniert, der den ORP-Wert misst und das Ozongerät bei Erreichen eines Soll-Redoxwerts abschaltet. Aquariencomputer wie GHL ProfiLux ermöglichen eine solche Steuerung elegant im Gesamtsetup. Ein typischer Sollwert liegt um die 350–400 mV ORP. Ozon selbst hat nur eine sehr kurze Halbwertszeit im Wasser und zerfällt schnell zu normalem Sauerstoff – zur Sicherheit wird das Auslasswasser häufig über Aktivkohle gefiltert, um restliches Ozon zu neutralisieren.
Hersteller wie Aqua Medic (mit Modellen in verschiedenen Leistungsstufen, z.B. 25–300 mg/h) oder Sander (Spezialist für Ozontechnik) bieten passende Geräte an. Im Shop sind entsprechend Ozonisatoren für unterschiedliche Beckengrößen zu finden. Für kleinere Aquarien setzen viele kein Ozon ein – bei großen, fischreichen Becken hingegen kann Ozon den Unterschied machen und für dauerhaft klareres, keimarmes Wasser sorgen. Wichtig ist, die Herstellerangaben zur passenden Gerätgröße und Betriebsdauer zu beachten. Meist läuft Ozon nur einige Stunden am Tag oder nach Bedarf. Richtig eingesetzt, trägt Ozon-Technik deutlich zur Wasserhygiene und Gesundheit der Meerwasserbewohner bei.
UV-C Klärer
UV-C Klärer – oft einfach UV-Klärer oder UV-Sterilisatoren genannt – sind Geräte, die das Aquarienwasser mit ultraviolettem Licht behandeln. Im Inneren eines UV-Klärers befindet sich eine UV-C-Leuchtstofflampe, die von Wasser umströmt wird. Das harte UV-C Licht (meist 254 nm Wellenlänge) tötet schwebende Algen, Bakterien und Parasiten im durchströmenden Wasser ab oder macht sie zumindest reproduktionsunfähig. In der Meerwasseraquaristik werden UV-Klärer gerne eingesetzt, um z.B. einzellige Algenblüten zu bekämpfen (grünes Wasser) oder um den Keimdruck im Fischbecken zu reduzieren – etwa zur Vorbeugung gegen Weißpünktchen (Ichthyophthirius) und andere Krankheitskeime.
Die Funktion eines UV-Klärers ist rein physikalisch und chemiefrei: Aquariumwasser wird kontinuierlich durch das UV-Gerät gepumpt (entweder per eigenständiger Pumpe oder im Bypass einer bestehenden Pumpe), dabei bestrahlt die UV-Lampe das Wasser. Wichtig ist eine ausreichende Kontaktdauer – sprich die Durchflussgeschwindigkeit und die Gerätedimension sollten aufeinander abgestimmt sein. Kleinere UV-Geräte (z.B. 5–11 Watt) eignen sich für Nano-Becken oder als Klarwasser-Hilfe, während für größere Becken leistungsstärkere Modelle (20–80 W) verwendet werden, um auch Parasiten in ausreichender Zahl abzutöten. Hersteller wie Aqua Medic (Helix-Max Serie), JBL (ProCristal) oder Aqua-Light bieten verschiedene UV-C-Klärer an. Im Shop finden sich z.B. der Aqua Medic Helix Max 18 W für Aquarien bis ~500 Liter oder kombinierte Hang-On Filter mit UV (etwa von Newa) für kleinere Volumen.
Die Vorteile eines UV-C Klärers sind klares, keimarmes Wasser und oftmals gesündere Fische. Gerade in Aquarien mit vielen Fischen kann eine UV-Anlage helfen, den Krankheitserregerdruck gering zu halten. Auch gegen schwebende Cyanobakterien oder einzellige Algen kann UV erfolgreich sein. Wichtig: UV-Klärer wirken nur auf das, was durch sie hindurchfließt – sie ersetzen also keine biologische Filterung oder Abschäumung, können diese aber sinnvoll ergänzen. Zudem nutzen sich UV-Lampen mit der Zeit ab (nach ca. 6000–8000 Betriebsstunden) und sollten etwa jährlich gewechselt werden, um volle Wirkung zu gewährleisten. Beim Einsatz ist darauf zu achten, dass das Quarzglas sauber bleibt und nicht von Kalk oder Schmutz bedeckt wird, da dies die UV-Durchdringung mindert. Zudem sollte man UV-Licht nie mit bloßem Auge betrachten – bei Wartung stets Gerät vom Strom nehmen, um keinen schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt zu sein. Richtig betrieben, ist ein UV-C Klärer eine wartungsarme und effektive Methode, um das Aquariumwasser glasklar und frei von Schwebstoffen zu halten. Viele erfahrene Aquarianer setzen UV prophylaktisch ein und berichten von stabileren Verhältnissen, insbesondere bei der Fischhaltung.
Weitere Filter & Zubehör: Planktonreaktoren, Medienfilter, Halterungen
Neben den großen Technik-Kategorien gibt es in dieser Rubrik noch diverse Filterzubehör und Spezialgeräte, welche das Ökosystem Aquarium unterstützen. Ein Beispiel sind Planktonreaktoren – spezielle Reaktoren zur Zucht von Phyto- oder Zooplankton. In einem Planktonreaktor (wie dem Plankton Light Reactor II von Aqua-Light) können Lebendfutterorganismen wie Copepoden oder Mikroalgen vermehrt werden. Das gewonnene Plankton dient als natürliches Futter für Filtrierer, Korallen und Jungfische. Solche Systeme sind besonders für ambitionierte Riffaquarianer interessant, die Wert auf eine autarke Nahrungskette im Becken legen. Die Handhabung ist relativ simpel: Mit moderater Beleuchtung und Nährstofflösung wird z.B. grünes Phytoplankton im Reaktor kultiviert, das man dann portionsweise ins Aquarium dosiert. Auf lange Sicht kann so der Zukauf von Plankton reduziert werden und die Biodiversität im Becken steigt.
Zudem finden sich in der Technik-Kategorie verschiedene Filter- und Medienreaktoren – oft als Teil der Filterung oder für bestimmte Methoden. Ein populäres Beispiel sind die Nyos TORQ Systemreaktoren, welche als modulare Filtermedienreaktoren für Aktivkohle, Phosphatadsorber, Zeolith oder Bio-Pellets genutzt werden können. Durch den Einsatz solcher Medien in einem fluidisierten Reaktor lässt sich das Wasser gezielt von Schadstoffen befreien: Phosphatadsorber senken Phosphatwerte und hemmen Algenwachstum, Aktivkohle entfernt Gelbstoffe und Medikamentenreste, Bio-Pellet-Reaktoren fördern den Abbau von Nitrat durch Bakterien. Die Reaktoren sorgen durch gleichmäßigen Durchfluss dafür, dass die Filtermedien optimal wirken. Hersteller wie Nyos, Two Little Fishies oder Aqua Medic bieten hierfür entsprechende Reaktor-Systeme und Halterungen an. Diese gehören zwar teils zur Filter-Kategorie, werden aber oft unter Technik/Zubehör mit aufgelistet, da sie aktiv mit Pumpen betrieben werden und zur technischen Ausstattung zählen.
Auch nützliches Zubehör wie Magnethalter und Schlauchhalter fällt in diesen Bereich. Magnet-Halterungen sind superstarke Magnetsysteme, mit denen sich Pumpen, Sensoren oder Rohrleitungen sicher am Aquarienglas befestigen lassen. Beispielsweise werden Nachfüllsensoren oder Sonden oft mittels Magnethalter exakt in Position gebracht, ohne dass man kleben oder bohren muss. Gleiches gilt für Strömungspumpen, die dank Magnet-Clip einfach verschiebbar sind – Hersteller liefern hier meist eigene Magnethalter mit (z.B. bei Jecod oder Tunze-Pumpen). Schlauchhalter und Schlauchklemmen wiederum helfen, Luftschläuche oder Dosierschläuche ordentlich zu führen, damit kein Kabelsalat im Technikbecken entsteht. Red Sea bietet etwa farbcodierte Dosierschlauch-Halterungen an, und GHL hat eine Halterung für bis zu 4 Dosierschläuche im Sortiment, um Tropfrohre sauber über dem Beckenrand zu fixieren. Solche scheinbar kleinen Helfer erhöhen die Betriebssicherheit (kein Schlauch rutscht aus Versehen heraus) und erleichtern Wartungsarbeiten.
Zu guter Letzt seien noch Spezialfilter wie Algenrefugien oder Abschäumer-Zubehör erwähnt, die jedoch teils in eigenen Kategorien geführt werden. In der Technik-Kategorie selbst findet sich primär Gerätezubehör, das direkt mit den oben genannten Systemen zusammenhängt – vom Ersatz-UVC-Leuchtmittel bis zum Reaktor-Ersatzteil. Für den Aquarianer ergibt sich so ein umfassendes Angebot, um sein Meerwasseraquarium technisch auszustatten und zu optimieren. Ob automatisierte Steuerung, Stabilisierung der Wasserwerte oder Verbesserung der Wasserqualität – die richtige Technik macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hervorragend laufenden Riffaquarium. Dank der vielfältigen Auswahl an Geräten renommierter Hersteller kann jeder Aquarianer sein Technikpaket nach den Bedürfnissen seines Beckens schnüren. Schauen Sie sich in der Kategorie Technik für Meerwasseraquarien um – Sie finden garantiert die passenden Helfer, um Ihr persönliches Stück Ozean noch erfolgreicher und einfacher zu pflegen!
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AutoAqua Smart AWC Duo G2 | Wasserwechsel- & Nachfüllanlage
Smart AWC Duo, ein innovatives und effizientes System, das die gesamte Aquarienverwaltung für Sie auf einfache und sichere Weise automatisiert, so dass Sie mehr Zeit haben um Ihr Aquarium zu bewundern. DOPPELFUNKTIONEN - ERSTKLASSIGE LEISTUNG Mit den beiden patentierten optischen Doppelsensoren und dem Touchscreen des Smart AWC Duo können Sie den Wasserwechsel und das Nachfüllen von Wasser auf intelligente Weise durchführen. Die Leistung und hohe Effizienz der mitgelieferten leisen, brushless Pumpen ist besser als herkömmlichen peristaltischen Pumpe. KOMPAKTES DESIGN - NEUE ERFAHRUNG Die einfache und intuitive Touchscreen-Benutzeroberfläche macht komplizierte Einstellungen überflüssig und ermöglicht es Ihnen, mühelos mehrere Aufgaben zu erledigen. Dieses geniale Gerät für Süß- und Meerwasseraquarien jeder Größe ermöglicht es Ihnen, das Wasser automatisch zu wechseln und regelmäßig und quantitativ nachzufüllen. DOPPELTER SCHUTZ - PRÄZISE ERKENNUNG Der Smart AWC Duo verfügt über zwei patentierte optische Doppelsensoren. Wenn der Hauptsensor ausfällt, übernimmt der Sicherheitssensor die Ersatzfunktion und verhindert ein Überfüllen oder Überlaufen. Die einfach zu installierenden doppelten Magnetsensoren können den Wasserstand genau erkennen und gewährleisten einen präzisen Wasserwechsel und eine genaue Nachfüllmenge. SCHNELLE SICHERHEITSTECHNIK - HOHE SICHERHEIT Die Quick Security Technology (QST) schützt das Aquarium, indem das System potenzielle Fehlersituationen erkennt und so eine Katastrophe verhindert. Der integrierte akustische Alarm warnt Sie rechtzeitig vor einem Zwischenfall. Die Sicherheit Ihres Aquariums hat für uns oberste Priorität. HERVORRAGENDE DETAILS - BEDIENERFREUNDLICH Jedes Detail des Smart AWC Duo wurde sorgfältig im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit durchdacht. Das LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung ermöglicht es Ihnen, auch in einem dunklen Raum Einstellungen vorzunehmen. Das Gehäuse mit Wandhalterung lässt sich einfach an der Wand montieren und in die Einrichtung integrieren. WASSERWECHSEL KANN EINFACH UND BEQUEM SEIN! Um die Stabilität und Gesundheit eines Aquariums zu gewährleisten, ist ein häufiger Wasserwechsel unerlässlich. Die meisten Aquarianer sind sich einig, dass der Wasserwechsel die zeitaufwändigste Aufgabe bei der Aquarienpflege ist. Studien haben gezeigt, dass ein täglicher Wasserwechsel von 2 % die Stabilität und Lebensdauer eines Aquariums deutlich erhöht. Der neue Smart AWC Duo ist vielleicht das kompakteste und effizienteste automatische Wasserwechselsystem der Welt. Es erfüllt Ihre Bedürfnisse nach regelmäßigem, mehrfachem, kleinem Wasserwechsel in einem Arbeitsgang sowie einer automatischen Wassernachfüllung. Durch die Kombination von zwei präzisen Sensoren in einem Gehäuse mit einem Touch-Controller und der integrierten QST (Quick Security Technology), der einen Echtzeitschutz gegen Ausfälle bietet und das Fehlen von Wasser erkennt, ist der Smart AWC Duo eine einfache, sichere und effiziente Wahl unter den automatischen Wasserwechsel- und Nachfüllsystemen. TECHNISCHE DATEN: Stromeingang: 100-240 VAC 50-60 Hz Leistung: 4,5 W @ DC 12 V Länge des Netzkabels: 180 cm DC-Pumpe: Förderhöhe: 250 cm Durchflussmenge: 280 L/H) Länge des Pumpenkabels: 180 cm Max. Glass Stärke: Sensor: 12,7 mm Universal-Schlauchhalterung: 12,7 mm Wasserwechsel-Intervall: Minimum: 1 Stunde Maximum: 99 Tage Länge des Kabels zwischen Sensor und Steuergerät: 300 cm Schlauch: 6 m (ID: 6,5 mm / AD: 9,0 mm)
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Aqua-Medic tap connector | Umschaltbarer Wasserhahnanschluss
Der Wasserhahnanschluss kann (ohne Adapter) an Wasserhähne mit ½“ Außengewinde oder (mit Adapter) M24 Innengewinde angeschlossen werden. Ein seitlicher Anschluss erlaubt den Anschluss einer Osmoseanlage mit handelsüblichem Druckschlauch. Über einen Hahn kann zwischen Leitungswasserentnahme und Betrieb der Osmoseanlage umgeschaltet werden. Der tap connector hat ein ½“ Innengewinde plus Gewindeadapter von ½“ Außengewinde auf M24 Außengewinde.
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Aqua-Medic Titan Aquarium Heater 100 W mit T-Controller twin Komplettpaket !!!Alles in einem Paket!!!!Beschreibung zum Aqua-Medic Titan Aquarium Heater und T-Controller twinDer Titan Aquarium Heater von Aqua-Medic ist ein Titan Heizer und die sicherste Alternative zu Glasheizstäben. Der heizer ist meerwasserbeständig und unzerbrechlich. Selbstverständlich hat der Heizer einen Überhitzungsschuss und eine Trockenlaufschutz. Der Titanium Heater 100 W ist für Aquarien von 100 l bis 250 l geeignet und hat eine Länge von ca. 27 cm. Der Durchmesser beträgt 20 mm. Zur temperaturabhängigen Steuerung ist im Paket der Aqua-Medic T-Controller twin enthalten. Er dient nicht nur zur Steuerung von Heizgeräten sondern auch zur Steuerung von Kühlanlagen. Die Mess- und Schaltgenauigkeit beträgt 0,1° C. Dieser kann im Regelbereich von 16° C bis 40° C eingestellt werden. Die maximale Schaltleistung beträgt ca. 1.200 Watt für Heizgeräte und 460 Watt für Kühanlagen. Durch die doppelte Steckdose können jeweisl ein Heizgerät und eine Kühanlage gleichzeitig angeschlossen werden. Weiter ist der Aqua-Medic T-Controller twin ist mit einem fest angeschlossenen und meerwasserbeständigen Temperaturfühler ausgestattet. Jederzeit kann man durch die LCD-Anzeige Auskunft über die aktuelle Temperatur erhalten. Verpackungsinhalt: Aqua-Medic Titan Aquarium Heater Aqua-Medic T-Controller twin ACHTUNG!!!Das Komplettpaket mit Heizer und Contoller finden Sie im Shop auch mit 200 W für Aquarien von 250 - 500 l, Länge: ca. 28 cm und mit 300 W für Aquarien von 500 - 1.000 l, Länge: ca. 30 cm, und mit 500 W für Aquarien von 1.000 - 1.500 l, Länge: ca. 32 cm
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Chihiros Dosieranlage – Präzise, App-gesteuerte Dosierung für Süß- und MeerwasseraquarienErleben Sie eine neue Dimension der Aquarienpflege mit der Chihiros Dosieranlage, die modernste Technologie und einfache Handhabung vereint.Hauptmerkmale:App-Steuerung: Präzise Kalibrierung und Dosierung bequem über Ihr Smartphone.Flexibel einsetzbar: Ideal für Süß- und Meerwasseraquarien.Hohe Leistung: Förderleistung von bis zu 60 ml/min für eine effektive Nährstoffzufuhr.Individuelle Dosierung: Einstellbarer Bereich von 0,2 bis 999,9 ml pro Pumpkopf und Tag.Produktbeschreibung:Die Chihiros Dosieranlage mit 2 Pumpanschlüssen revolutioniert die Pflege Ihrer aquatischen Welt. Sie ermöglicht die exakte und zuverlässige Dosierung von Düngern und Wasseraufbereitern, um optimale Bedingungen für Pflanzen und Tiere zu schaffen. Dank der intuitiven App-Steuerung können Sie die Anlage problemlos kalibrieren und präzise Dosierpläne erstellen, die perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Aquariums abgestimmt sind.Mit ihrer leistungsstarken Förderkapazität von bis zu 60 ml/min sorgt die Anlage für eine effiziente Verteilung der benötigten Substanzen. Die Möglichkeit, die Dosierung für jeden Pumpkopf individuell zwischen 0,2 und 999,9 ml täglich einzustellen, bietet maximale Flexibilität und Kontrolle.Die Chihiros Dosieranlage ist die ideale Lösung für eine nachhaltige, intelligente und mühelose Pflege Ihres Aquariums – damit Ihre Unterwasserwelt in voller Pracht erstrahlt.
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Aqua-Medic arctic breeze 6-fach Aquarienlüfter Der Hochleistungslüfter von Aqua-Medic besteht aus einem in wärmeableitendem Aluminium-Kunststoffgehäuse und dient zur Abkühlung des Aquarienwassers durch Verdunstungskälte.Der Hochleistungslüfter ist langlebig durch seine bürstenlosen Motoren. Er hat eine Niederspannung von 12 Volt. Durch das regelbare Netzteil (3 - 12 V) hat dieser eine geringe Stromaufnahme. Die Lüfterleistung ist regelbar und kann bis zu 94 m³/Std. Volumenstrom erzeugen. Zur temperaturabhängigen Steuerung wird optional der Einsatz eines T controller twin ermpfohlen. Diesen finden Sie auch hier in unserem ShopDie Maße betragen ca. 40 cm x 4 cm x 15 cm (L x B x H)Der Aqua-Medic arctic breeze erhalten Sie auch in 2-fach und 4-fach. Diese finden Sie auch hier im Shop.
Jebao Propeller Pump SLW-30 Strömungspumpe bis 13.000 l/h
Jebao Propeller Pump SLW-30 Strömungspumpe Längere Lebensdauer durch externen Controller (keine elektron. Bauteil in der Pumpe selber). Großer Drehwinkel um Ausgangswasserrichtung zu justieren. Weiter verfügt sie über einen super leisen Motor. Minimale Abmessung bei großer Leistung. Master und Slave wireless Funktion. Abmessungen: 7 cm Durchmesser (Propeller) Innenteil Länge gesamt: 7 cm Material: Kunststoff Farbe: schwarz
Dupla Reinstwasserfilter mit Farbindikator
Filter zum nachschalten hinter die Osmoseanlage | Dupla Reinstwasserfilter Filtergehäuse gefüllt mit 500 ml Duresin RI. Wird einer Osmoseanlage nachgeschaltet. Inklusive Schlauchanschlüssen für Osmoseanlagen.
Glamorca Aktivkohle Blockfilter
Der Aktivkohleblockfilter entfernt Verunreinigungen wie Chlor, organische Verunreinigungen, Pestizide und andere Chemikalien. Er beseitigt oder reduziert ebenso unerwünschte Geschmäcker, Farbstoffe und Gerüche von Wasser und schützt die Membran. Nicht verwenden, wenn das Wasser mikrobiologisch unsicher oder von unbekannter Qualität ist. Damit das System optimal funktioniert, müssen die Anforderungen an Betrieb, Wartung und Austausch der Filter wie vorgesehen erfüllt werden. Diese Filter sind nur für das Aquarium Hobby geeignet.
Magnetläufer für Maxspect Gyre 350 | XF350/XF350V2 Shaft Set
Ersatzteil für Maxspect Wellen-Generator XF 350. Ersatz Rotor
Verlängerungskabel Controller 1,8 m für Aqua-Medic Eco-Drift und DC Runner
Verlängerungskabel 1,8 m, zur Kabelverlängerung zwischen Pumpe und Controller.Bitte beachten: Es darf maximal ein Verlängerungskabel pro Controller verwendet werden. Niemals mehrere Verlängerungskabel an einen Controller anschließen, da dann keine einwandfreie Funktion mehr gewährleistet werden kann.
Aqua-Medic Titanium Heater unzerbrechlicher Heizstab
Aqua-Medic Titan Aquarium Heizer Die Aqua-Medic Titan Heizer sind die sichere Alternative zu herkömmlichen Glasheizstäben. Denn das Titanmaterial ist meerwasserbeständig und unzerbrechlich. Natürlich besitzen die Heizstäbe auch einen Überhitzungsschutz und einen Trockenlaufschutz. Die Heizer müssen immer in Kombination mit einem Temperaturregler eingesetzt werden.Zur temperaturabhängigen Steuerung empfehlen wir optional den Einsatz des Aqua-Medic T controller twin. Titanium Heater 100 W für Aquarien von 100 - 250 l, Länge: ca. 27 cmTitanium Heater 200 W für Aquarien von 250 - 500 l, Länge: ca. 28 cmTitanium Heater 300 W für Aquarien von 500 - 1.000 l, Länge: ca. 30 cmTitanium Heater 500 W für Aquarien von 1.000 - 1.500 l, Länge: ca. 32 cm
Royal-Exclusiv Red Dragon X DC 6500 12 V max. 85 W
Technische Daten: max. 85 Watt/h 5,5 mtr. Steighöhe drehzahlregelbare Brushless DC(Gleichstrom) Pumpe Drehzahl - Anzeige in 8-Schritten regelbar von 8-83W Ansaugseite 32 mm - Druckseite 32 mm Betriebsspannung: 100-240 Volt 50-60Hz (12V Technologie) Schutzklasse Pumpe: IP 68 Steuereinheit: IP 66 Gewicht Pumpe ohne Netzteil/Controller: 1,25 kg Höhe der Ansaugseite: Mitte 55 mm Abmessungen Pumpe: 90 mm breit / 170 (150 ohne Ansaugkorb) mm lang / ~ 130 (165 mit Tülle) mm hoch Abmessungen Steuereinheit: 20 mm breit / 90 mm lang / ~ 170 mm hoch meerwasserfeste M4 Grade2 Titanschrauben meerwasserfeste Parabel-Gummifüße zur akustischen Entkopplung extrem geräuscharme Brushless DC-Förderpumpe mit externer Leistungselektronik Hocheffizienstechnologie, Sine Wave für extreme Laufruhe Saug- und Druckseitig komplette DIN-Verschraubung, kompakte Bauweise, einfachste Handhabung und Wartung, geringe Verkalkungsgefahr kompakte Bauart gegen Vibrationen und Interferenzschwingungen hochwertiges Touchscreen Display mit Fütter-Timer-Funktion (Trockenlaufschutz, Schutz vor Überhitzung, Überspannung, Blockaden etc.) zum Lieferumfang gehören: Pumpe mit 2m Zuleitung Controller mit 1,5m Zuleitung Netzteil mit 1,5m Zuleitung / Kaltgeräte-Kabel-Stecker mit 25mm Tülle und 32mm Tülle mit O-Ringen Anleitung DEU/ENG Empfehlung: Passend zu dieser Pumpe ein Schlitzrohr als Ansaugschutz!
Aqua-Medic DC Runner 400 | Universalpumpe 6 W 450 l/h
„ultra silent“ durch optimierte Steuerelektronik Zum Einsatz als Förder- und Strömungspumpe in Meer- und Süßwasseraquarien Robustes Pumpengehäuse Stromsparender Gleichstrommotor 24 V mit hohem Wirkungsgrad Polierte Keramiklager und -achsen für optimale Laufruhe und einen wartungsarmen Dauerlauf über viele Jahre Aufstellung nur unter Wasser möglich Inkl. Transformator 24 V Leistungsdaten, siehe Grafik bei den Bildern!
Glamorca Aktivkohlefilter
Der Aktivkohlefilter entfernt flüchtige organische Chemikalien (VOC), Pestizide, Herbizide, Chlor und viele andere schädliche Chemikalien. Nicht verwenden, wenn das Wasser mikrobiologisch unsicher oder von unbekannter Qualität ist. Damit das System optimal funktioniert, müssen die Anforderungen an Betrieb, Wartung und Austausch der Filter wie vorgesehen erfüllt werden. Dieser Filter ist nur für das Aquarium Hobby geeignet.
Coral-Garden Triple-Leerfilter 3 x 1500 ml
Triple- | Leerfilter, Multi-Filter, Filtergehäuse, Mehrzweckfilter inkl. Kartuschen und Wandhalterung Nun auch in der Dreifach-Ausführung!Ideal als Silikatfilter für Meerwasseraquarium zum nachschalten hinter der Umkehrosmoseanlage. Der Filter ist aber auch mit anderen Filtermaterialien befüllbar. ...oder mit verschiedenen Filtermedien. Das Wasser wird im Filtergehäuse außen an der Filter Kartusche vorbei nach unten geleitet. Von dort aus durchströmt das Wasser die Kartusche und das Filtermaterial von unten nach oben.Leerfilter 3x10 Zoll Ca. 4500 ml Maße über alles : Höhe: 35 cm, Breite: 40 cm, Tiefe: 14,9 cm inkl. Anschlüsse für 4/6 Schläuche Leerpatrone für beliebige Filtermaterialien ob grob oder fein schraubbarer O-Ring-Deckel zum einfachen Füllen innere Patrone kann ganz einfach immer wieder neu befüllt werden Metallgestell für die einfache Installation (auch als Wandhalterung) transparente Filterbehälter Die dreifache Leerfiltersäule ist ein effizientes Filtersystem, dass mit jedem gängigen Filter und jeder Pumpe kompatibel ist. Es ermöglicht ein einfaches und sicheres Entfernen von verschiedensten Stoffen aus Süß- und Meerwasser. Die im Filter enthaltene Filterkartusche, ist einfach nachfüllbar und kann mit vielen verschiedenen Filtermaterialien, groben wie feinen, befüllt werden. Dadurch, dass die Filtersäule mit verschiedenen Pumpen- und Filtersystemen kombiniert werden kann, ist es möglich die Fließgeschwindigkeit des Wassers individuell anzupassen. Die Filtersäule kann ganz einfach auf dem Boden oder in einem Regal platziert werden. Falls nicht vorhanden, bitte den passenden Schlüssel zum verschrauben der Deckels gleich mit bestellen, um den Filter fest und dicht verschließen zu können! Die Filter werden lediglich vormontiert geliefert. Bitte prüfen Sie diese vor Benutzung auf Dichtigkeit und ziehen ggf. nach.
Aqua-Medic Ozongenerator | ozone Serie
Die Ozongeneratoren der ozone-Serie basieren auf neuester Niedervolt-Technologie. Sie verhindern zuverlässig den Gelbstich des Wassers und das Wasser wird kristallklar. Ozon verbessert die Eiweißabschäumung und erhöht das Redoxpotenzial. Die Bakterienbelastung des Wassers wird vermindert und damit Fischkrankheiten vorgebeugt. Außerdem wird der Abbau von giftigem Nitrit unterstützt. Die Geräte der ozone-Serie sind regelbar und in den Leistungsstufen von 30 – 400 mg/Std. erhältlich. Für Süß- und Meerwasseraquarien geeignet. Modell ozone 30 Ozonleistung in mg/Std. max. 30 Leistungsaufnahme (W): ca. 2,5 Stromversorgung Ozongenerator: 12 V Stromversorgung Transformator: 110-240 V/50-60 Hz Luftdurchsatz (l/Std.) ca. 30-500 Für Süßwasseraquarien bis 800 l Für Meerwasseraquarien bis 500 l Anschluss für Schlauch (mm): 4/6 Abmessungen L x B x H (mm) ca.178 x 84 x 46 Modell ozone 90 Ozonleistung in mg/Std. max. 90 Leistungsaufnahme (W): ca. 3,5 Stromversorgung Ozongenerator: 12 V Stromversorgung Transformator: 110-240 V/50-60 Hz Luftdurchsatz (l/Std.) ca. 50-500 Für Süßwasseraquarien bis 1.500 l Für Meerwasseraquarien bis 800 l Anschluss für Schlauch (mm): 4/6 Abmessungen L x B x H (mm) ca. 178 x 84 x 46 Modell ozone 250 Ozonleistung in mg/Std. max. 250 Leistungsaufnahme (W): ca. 5 Stromversorgung Ozongenerator: 12 V Stromversorgung Transformator: 110-240 V/50-60 Hz Luftdurchsatz (l/Std.) ca. 100-500 Für Süßwasseraquarien bis 3.000 l Für Meerwasseraquarien bis 1.500 l Anschluss für Schlauch (mm): 4/6 Abmessungen L x B x H (mm) ca. 178 x 84 x 46 Modell ozone 400 Ozonleistung in mg/Std. max. 400 Leistungsaufnahme (W): ca. 5 Stromversorgung Ozongenerator: 12 V Stromversorgung Transformator: 110-240 V/50-60 Hz Luftdurchsatz (l/Std.) ca. 200-500 Für Süßwasseraquarien bis 4.000 l Für Meerwasseraquarien bis 2.500 l Anschluss für Schlauch (mm): 4/6 Abmessungen L x B x H (mm) ca. 178 x 84 x 46
Red Sea ReefRun Duo Controller
Der ReefRun Dual Controller bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, da er sowohl den REEFER DC Skimmer als auch die ReefRun DC-Pumpe (oder zwei ReefRun DC-Pumpen) gleichzeitig betreiben kann!
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Technik für Meerwasseraquarien – zuverlässige Helfer für ein gesundes Riff
Ein Meerwasseraquarium stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität und Stabilität. Die richtige Technik hilft dabei, ideale Bedingungen für Fische und Korallen zu schaffen. Von automatischen Nachfüllsystemen über smarte Steuergeräte bis hin zu UV-Klärern und Reaktoren bietet die Kategorie Technik für Meerwasseraquarien alles, was moderne Aquarianer benötigen. Im Folgenden geben wir einen ausführlichen Überblick über alle gelisteten Technik-Gruppen, erklären ihre Funktion, Vorteile und Unterschiede – und nennen namhafte Hersteller wie GHL, Deltec, Nyos, Aqua Medic, Aquaforest, AutoAqua oder ATI, die für Qualität in der Meerwasser-Technik stehen.
Aquariencomputer
Aquariencomputer sind das zentrale Gehirn des Meerwasseraquariums. Diese digitalen Steuergeräte überwachen kontinuierlich Wasserwerte wie Temperatur, pH-Wert, Redox oder Leitfähigkeit und können diverse Technikkomponenten intelligent steuern. Ein Spitzenmodell ist z.B. der GHL ProfiLux 4, der als hochwertiger Aquariencomputer alle wichtigen Sensoren integriert und über WLAN/App steuerbar ist. Solche Computer ermöglichen automatisiertes Dosieren, Lichtsteuerung, Pumpenkontrolle und Alarmmeldungen bei kritischen Werten. Die Vorteile liegen in der präzisen Überwachung und Regelung – menschliche Fehler werden minimiert und die Stabilität im Riffbecken maximiert. Namhafte Hersteller wie GHL setzen Maßstäbe in Sachen Zuverlässigkeit und Funktionsvielfalt, was sowohl Einsteiger als auch professionelle Aquarianer zu schätzen wissen.
Steckdosenleisten & Zeitschaltuhren
Steckdosenleisten mit Schaltfunktion und Zeitschaltuhren gehören zu den klassischen Steuergeräten, um Aquarientechnik zeitgesteuert zu betreiben. Mit analogen oder digitalen Zeitschaltuhren lassen sich Beleuchtung und Pumpen zuverlässig nach festen Intervallen schalten – etwa um Strömungspumpen in der Nacht abzuschalten oder Beleuchtungsphasen zu steuern. Erweiterte Mehrfach-Steckdosenleisten (z.B. von GHL als sogenannte Powerbars oder von Herstellern wie Grässlin) ermöglichen sogar die Programmierung mehrerer Ausgänge und teils eine Vernetzung mit Aquariencomputern. Moderne Varianten bieten WLAN-Steuerung per App, sodass Geräte auch von unterwegs ein- und ausgeschaltet werden können. Insgesamt erhöhen diese Steuergeräte die Kontrolle und Sicherheit, indem sie die Technik automatisiert nach Plan arbeiten lassen.
Wassermelder (Leckage-Sensoren)
Wassermelder sind kleine Sicherheitshelfer, die im Ernstfall großes Unheil verhindern. Ein Wassermelder – oft ein batteriebetriebener Sensor mit Alarm – wird am Aquarium oder unter dem Technikbecken platziert und reagiert auf auslaufendes Wasser. Erkennt der Sensor eine Leckage oder Überlauf, ertönt ein lauter Alarmton und warnt den Aquarianer frühzeitig vor Wasserschäden. Einige Systeme (z.B. der AutoAqua Smart Leak Sensor oder GHL Leckage-Sensoren für den ProfiLux) können auch an Aquariencomputer angebunden werden, um Benachrichtigungen aufs Smartphone zu senden. Zwar sind Leckage-Sensoren nur ein kleines Zubehörteil, doch ihr Nutzen für die Sicherheit ist enorm – sie schaffen im täglichen Betrieb ein gutes Gefühl und schützen Einrichtung und Aquarium vor den Folgen von Wasseraustritt.
Wasserstandregulierung (automatische Nachfüllanlagen)
In einem offenen Meerwasseraquarium verdunstet täglich Wasser, was den Salzgehalt ansteigen lässt. Automatische Nachfüllanlagen (Auto Top Off, ATO) sorgen dafür, dass Verdunstungsverluste stets mit Osmosewasser ausgeglichen werden und der Wasserstand sowie Salzgehalt stabil bleiben. Ein Nachfüllsystem besteht meist aus einem oder mehreren Sensoren (optisch oder mechanisch als Schwimmer) und einer Förderpumpe. Sobald der Sensor einen sinkenden Wasserstand registriert, pumpt das Gerät automatisch Osmosewasser aus einem Vorratsbehälter ins Technikbecken nach. Moderne Modelle wie die AutoAqua Smart ATO-Serie nutzen berührungslose optische Sensoren und Sicherheitsfunktionen (QST-Technologie) gegen Überlauf. Auch klassische Nachfüllanlagen von Herstellern wie Aqua Medic oder Tunze (Osmolator – Tunze wird hier nicht erwähnt, da nicht gelistet) sind bewährt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Konstante Salzgehalte, weniger Stress für die Tiere und große Erleichterung im Alltag, da manuelles Nachfüllen entfällt. Wichtig ist eine zuverlässige Abschaltung, damit nicht zu viel Wasser nachläuft – viele Systeme haben hierfür Dual-Sensoren oder Timer integriert. Insgesamt ist eine Nachfüllanlage fast unverzichtbar für stabile Wasserwerte in der Meerwasseraquaristik.
Pumpen: Strömung, Rückförderung & Dosierung
Pumpen bilden das Herz-Kreislauf-System des Riffaquariums. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen Strömungspumpen (Wavemaker) und Rückförderpumpen (Förderpumpen für Filtersysteme) – hinzu kommen Dosierpumpen zur automatischen Flüssigdosierung. Strömungspumpen sorgen im Becken für die nötige Wasserbewegung, um natürliche Riffströmungen zu imitieren. Sie verhindern tote Ecken, fördern den Gasaustausch und versorgen Korallen kontinuierlich mit Nährstoffen. Moderne Strömungspumpen – etwa von Aqua Medic, Jecod (Jebao) oder Nyos – sind kompakt, mit Magnethalterungen am Glas fixiert und oft elektronisch regelbar (verschiedene Wellen- und Intervallmodi). So lassen sich wechselnde Strömungsverhältnisse einstellen, was den Korallenwuchs und die Gesundheit der Tiere fördert.
Rückförderpumpen wiederum transportieren das Wasser vom Technikbecken zurück ins Hauptaquarium. Hier sind vor allem Zuverlässigkeit und Laufruhe wichtig, da diese Pumpen 24/7 laufen. Energiesparende DC-Pumpen mit Controller (z.B. Aqua Medic DC Runner oder Nyos Viper) erlauben die Einstellung der Fördermenge und verfügen oft über einen „Futterpause“-Modus. Die Leistung einer Förderpumpe wird passend zur Beckengröße gewählt, sodass der komplette Wasserkreislauf ca. 3–10 Mal pro Stunde umgewälzt wird. Hochwertige Markenpumpen bieten keramische Lager für Langlebigkeit und sind gegen Blockieren geschützt. Für Sicherheit sorgen zudem Funktionen wie Trockenlaufschutz oder Überhitzungsabschaltung.
Ergänzend kommen Dosierpumpen zum Einsatz, um Flüssigkeiten präzise ins Aquarium zu dosieren – z.B. Spurenelemente, Balling-Salze oder Nährstofflösungen. Eine Dosierpumpe besitzt meist mehrere Kanäle (typisch 4–6), die individuell programmiert werden können. Modelle wie der GHL Doser 2.1 oder die ATI DP-6 Dosierpumpe ermöglichen es, tägliche Mengen an Calcium, KH-Puffer, Magnesium oder anderen Zusätzen automatisch und gleichmäßig zuzuführen. So wird die manuelle Zugabe von Hand überflüssig und Schwankungen werden vermieden. Dosierpumpen arbeiten peristaltisch (Schlauchpumpenprinzip) und sind sehr genau – pro Pumpenhube wird nur wenige ml Flüssigkeit bewegt, was exakte Dosierungen ermöglicht. Die Vorteile liegen in der konstanten Versorgung der Korallen mit essentiellen Stoffen und der Zeitersparnis. Viele Systeme lassen sich auch via App oder Aquariencomputer steuern und überwachen. Zusammenfassend decken Pumpen in ihrer Vielfalt alle Bereiche ab: Von starker Strömung über effiziente Förderung bis zur präzisen Dosierung – sie alle tragen maßgeblich zu einem stabilen, gesunden Aquarium bei.
Temperatur: Heizung & Kühlung
Die richtige Temperatur im Meerwasseraquarium ist ein Schlüsselfaktor für die Gesundheit der Bewohner. Korallen und Fische fühlen sich meist bei 24–26°C wohl. Um diese Temperatur konstant zu halten, kommen Heizungen und – bei Bedarf – Kühltechnik zum Einsatz. Ein regelbarer Aquarienheizer (Heizstab) gehört zur Grundausstattung: Er wird im Technikbecken oder direkt im Aquarium platziert und hält das Wasser mittels Thermostat auf Solltemperatur. Gängige Heizstäbe (etwa von Aqua Medic oder Eheim) bieten Leistungen von 50 bis 300 Watt und sind auf eine bestimmte Temperatur einstellbar. Wichtig ist, einen ausreichend starken Heizer für das Volumen zu wählen (ca. 1 W pro Liter als Faustregel) und diesen in der Nähe einer Strömungspumpe zu positionieren, damit sich die Wärme gut verteilt.
Für mehr Sicherheit und Genauigkeit kann ein externer Temperatur-Controller eingesetzt werden. Geräte wie der Aqua Medic T Controller Twin überwachen die Wassertemperatur über einen Fühler und schalten Heizer oder auch Lüfter bei Bedarf ein und aus. Solche Controller bieten oft die Möglichkeit, gleichzeitig eine Kühlung zu steuern und verfügen über Alarmfunktionen bei Über- oder Unterschreiten bestimmter Werte. Auch Aquariencomputer von GHL & Co. übernehmen diese Regelungsaufgaben automatisch und sehr präzise.
Im Sommer oder bei leistungsstarker Beleuchtung kann das Aquariumwasser zu warm werden – Temperaturen über 27–28°C sollten vermieden werden, da sonst Korallenbleichen und Sauerstoffmangel drohen. Hier kommt die Kühlung ins Spiel: Eine einfache Methode sind Ventilatoren bzw. Kühllüfter, die über der Wasseroberfläche für Verdunstungskälte sorgen und das Wasser um 1–2°C abkühlen können. Solche Kühlgebläse (z.B. von Aqua Medic oder GHL) werden am Beckenrand befestigt und vom Thermo-Controller bei Bedarf aktiviert. Für größere Aquarien oder sehr heiße Umgebungen reichen Lüfter jedoch oft nicht aus – in solchen Fällen werden Durchlaufkühler (Kälteaggregate) eingesetzt. Diese funktionieren wie Mini-Wärmepumpen und können das Wasser um mehrere Grad absenken. Bekannte Modelle sind etwa die Aqua Medic Titan oder Teco-Kühler. Zwar sind Kühlaggregate in der Anschaffung und im Betrieb kostspieliger, bieten aber zuverlässige Temperaturkontrolle auch in Extremfällen. Wichtig bei allen Kühlmethoden: Eine Kombination mit einer Nachfüllanlage, da Kühlung durch Verdunstung den Wasserstand senkt. Insgesamt gewährleistet das Zusammenspiel von Heizung, Temperaturregler und Kühltechnik, dass das Klima im Riffaquarium ganzjährig stabil bleibt – ein entscheidender Faktor für robustes Wachstum und Wohlbefinden aller Bewohner.
CO₂-Technik & Kalkreaktoren
Eine der Herausforderungen in der Riffaquaristik ist die stabile Versorgung mit Calcium und Karbonathärte für Korallen und Kalkrotalgen. Neben der bekannten Balling-Methode kommt hier oft ein Kalkreaktor (Calciumreaktor) zum Einsatz. Ein Kalkreaktor ist ein mit Kalkmedia (Korallenbruch, Calciumcarbonat) gefüllter Reaktor, durch den Aquarienwasser gepumpt wird. Über eine CO₂-Anlage wird dem Reaktor CO₂-Gas zugeführt, wodurch sich Kohlensäure bildet und das Wasser im Reaktor leicht ansäuert. Dieses saure Milieu löst das Kalkgranulat kontrolliert auf – es entsteht ein calcium- und hydrogenkarbonatreiches Abwasser, das zurück ins Aquarium geleitet wird. Auf diese Weise werden dem Becken kontinuierlich Calcium und Karbonate zugeführt, was das Kalkskelett-Wachstum der Steinkorallen unterstützt und den pH-Wert stabil hält.
Für den Betrieb eines Kalkreaktors wird CO₂-Technik benötigt: Dazu zählen eine CO₂-Druckgasflasche, ein Druckminderer mit Feinnadelventil zur genauen Einstellung der Blasenzahl, sowie oft ein Magnetventil, das gesteuert ein- und ausschaltet (z.B. nachts via pH-Controller). Viele Aquarianer koppeln den Kalkreaktor an einen pH-Controller oder Aquariencomputer – dieser misst den pH-Wert im Reaktor und reguliert die CO₂-Zufuhr automatisch, um einen gleichbleibenden Auflösungsgrad zu gewährleisten. Hersteller wie Aqua Medic bieten komplette CO₂-Systeme (Flasche, Regler, Blasenzähler) und auch Kalkreaktoren in verschiedenen Größen an. Ein Beispiel ist der Aqua Medic Calcium Reactor KR-Serie oder Deltec’s Hochleistungs-Kalkreaktoren, welche für unterschiedliche Beckengrößen ausgelegt sind (Deltec, bekannt für Profi-Technik, hat hier Modelle mit eingebauten Umwälzpumpen für optimale Durchmischung). Auch Aquaforest und Grotech führen Calcium-Reaktoren und CO₂-Zubehör im Programm, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist.
Der Vorteil eines Kalkreaktors liegt in der sehr gleichmäßigen und automatisierten Versorgung des Aquariums mit Calcium und Karbonathärte – gerade bei stark besetzten Riffbecken mit hohem Verbrauch kann er eine bequemere Lösung sein, als täglich von Hand zu dosieren. Zudem werden Spurenelemente, die im Korallengestein enthalten sind, ebenfalls freigesetzt. Allerdings erfordert die Technik etwas Justage: Die CO₂-Blasenzahl und Durchflussmenge müssen so eingestellt werden, dass der Aquarien-pH nicht zu stark absinkt und trotzdem genügend Kalk gelöst wird. Hat man den Reaktor jedoch einmal richtig eingeregelt, arbeitet er sehr zuverlässig und spart auf Dauer auch Kosten für teure Mineralsalze. Die CO₂-Technik, ursprünglich aus der Süßwasser-Aquaristik (Pflanzenaquarien) bekannt, hat sich in Form des Kalkreaktors also auch im Meerwasserbereich fest etabliert. Zusammen mit einem pH-Controller (z.B. von GHL oder via ProfiLux) ist dies eine hochprofessionelle Lösung zur Stabilisierung der Wasserchemie. Alternativ zum Kalkreaktor gibt es noch Kalkwasserreaktoren (Nielsenschenkel) – diese rühren Calciumhydroxid an – oder die erwähnte Balling-Methode. Welche Methode man wählt, hängt von Beckengröße und persönlichen Vorlieben ab. Für größere Riffaquarien ab ~300 Litern aufwärts greifen viele erfahrene Aquarianer gern auf Kalkreaktoren mit CO₂ zurück, während in kleineren Becken oft Dosierpumpen mit Balling-Salzen ausreichen.
Ozonisatoren
Ozonisatoren (Ozon-Geräte) sind Technikgeräte, die mittels Hochspannung aus Luftsauerstoff O₃ (Ozon) erzeugen. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel und wird in der Meerwasseraquaristik vor allem zur Verbesserung der Wasserqualität und Klarheit eingesetzt. Ein Ozonisator – zum Beispiel der Ozongenerator von Aqua Medic oder Deltecs OZ-Serie – wird meist in Verbindung mit einem Abschäumer oder Ozonreaktor betrieben: Das erzeugte Ozon-Gas wird in den Abschäumer geleitet, wo es intensiv mit dem Aquariumwasser in Kontakt kommt. Dort oxidiert Ozon organische Abfallstoffe, Gelbstoffe und auch Krankheitserreger im Wasser. Die Vorteile sind ein kristallklares Wasser (Gelbstich wird entfernt), weniger Keimbelastung und ein Anstieg des Redoxpotentials (ORP), was auf eine bessere Wasserqualität hindeutet. Viele Aquarianer berichten auch von einer effektiveren Abschäumung, da Ozon die Zerfallprodukte besser ausflocken lässt.
Allerdings muss Ozon mit Bedacht eingesetzt werden: Zu hohe Ozon-Dosierungen können nützliche Bakterien schädigen und sind auch für Menschen und Tiere reizend. Daher werden Ozonisatoren oft mit einem Redox-Controller kombiniert, der den ORP-Wert misst und das Ozongerät bei Erreichen eines Soll-Redoxwerts abschaltet. Aquariencomputer wie GHL ProfiLux ermöglichen eine solche Steuerung elegant im Gesamtsetup. Ein typischer Sollwert liegt um die 350–400 mV ORP. Ozon selbst hat nur eine sehr kurze Halbwertszeit im Wasser und zerfällt schnell zu normalem Sauerstoff – zur Sicherheit wird das Auslasswasser häufig über Aktivkohle gefiltert, um restliches Ozon zu neutralisieren.
Hersteller wie Aqua Medic (mit Modellen in verschiedenen Leistungsstufen, z.B. 25–300 mg/h) oder Sander (Spezialist für Ozontechnik) bieten passende Geräte an. Im Shop sind entsprechend Ozonisatoren für unterschiedliche Beckengrößen zu finden. Für kleinere Aquarien setzen viele kein Ozon ein – bei großen, fischreichen Becken hingegen kann Ozon den Unterschied machen und für dauerhaft klareres, keimarmes Wasser sorgen. Wichtig ist, die Herstellerangaben zur passenden Gerätgröße und Betriebsdauer zu beachten. Meist läuft Ozon nur einige Stunden am Tag oder nach Bedarf. Richtig eingesetzt, trägt Ozon-Technik deutlich zur Wasserhygiene und Gesundheit der Meerwasserbewohner bei.
UV-C Klärer
UV-C Klärer – oft einfach UV-Klärer oder UV-Sterilisatoren genannt – sind Geräte, die das Aquarienwasser mit ultraviolettem Licht behandeln. Im Inneren eines UV-Klärers befindet sich eine UV-C-Leuchtstofflampe, die von Wasser umströmt wird. Das harte UV-C Licht (meist 254 nm Wellenlänge) tötet schwebende Algen, Bakterien und Parasiten im durchströmenden Wasser ab oder macht sie zumindest reproduktionsunfähig. In der Meerwasseraquaristik werden UV-Klärer gerne eingesetzt, um z.B. einzellige Algenblüten zu bekämpfen (grünes Wasser) oder um den Keimdruck im Fischbecken zu reduzieren – etwa zur Vorbeugung gegen Weißpünktchen (Ichthyophthirius) und andere Krankheitskeime.
Die Funktion eines UV-Klärers ist rein physikalisch und chemiefrei: Aquariumwasser wird kontinuierlich durch das UV-Gerät gepumpt (entweder per eigenständiger Pumpe oder im Bypass einer bestehenden Pumpe), dabei bestrahlt die UV-Lampe das Wasser. Wichtig ist eine ausreichende Kontaktdauer – sprich die Durchflussgeschwindigkeit und die Gerätedimension sollten aufeinander abgestimmt sein. Kleinere UV-Geräte (z.B. 5–11 Watt) eignen sich für Nano-Becken oder als Klarwasser-Hilfe, während für größere Becken leistungsstärkere Modelle (20–80 W) verwendet werden, um auch Parasiten in ausreichender Zahl abzutöten. Hersteller wie Aqua Medic (Helix-Max Serie), JBL (ProCristal) oder Aqua-Light bieten verschiedene UV-C-Klärer an. Im Shop finden sich z.B. der Aqua Medic Helix Max 18 W für Aquarien bis ~500 Liter oder kombinierte Hang-On Filter mit UV (etwa von Newa) für kleinere Volumen.
Die Vorteile eines UV-C Klärers sind klares, keimarmes Wasser und oftmals gesündere Fische. Gerade in Aquarien mit vielen Fischen kann eine UV-Anlage helfen, den Krankheitserregerdruck gering zu halten. Auch gegen schwebende Cyanobakterien oder einzellige Algen kann UV erfolgreich sein. Wichtig: UV-Klärer wirken nur auf das, was durch sie hindurchfließt – sie ersetzen also keine biologische Filterung oder Abschäumung, können diese aber sinnvoll ergänzen. Zudem nutzen sich UV-Lampen mit der Zeit ab (nach ca. 6000–8000 Betriebsstunden) und sollten etwa jährlich gewechselt werden, um volle Wirkung zu gewährleisten. Beim Einsatz ist darauf zu achten, dass das Quarzglas sauber bleibt und nicht von Kalk oder Schmutz bedeckt wird, da dies die UV-Durchdringung mindert. Zudem sollte man UV-Licht nie mit bloßem Auge betrachten – bei Wartung stets Gerät vom Strom nehmen, um keinen schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt zu sein. Richtig betrieben, ist ein UV-C Klärer eine wartungsarme und effektive Methode, um das Aquariumwasser glasklar und frei von Schwebstoffen zu halten. Viele erfahrene Aquarianer setzen UV prophylaktisch ein und berichten von stabileren Verhältnissen, insbesondere bei der Fischhaltung.
Weitere Filter & Zubehör: Planktonreaktoren, Medienfilter, Halterungen
Neben den großen Technik-Kategorien gibt es in dieser Rubrik noch diverse Filterzubehör und Spezialgeräte, welche das Ökosystem Aquarium unterstützen. Ein Beispiel sind Planktonreaktoren – spezielle Reaktoren zur Zucht von Phyto- oder Zooplankton. In einem Planktonreaktor (wie dem Plankton Light Reactor II von Aqua-Light) können Lebendfutterorganismen wie Copepoden oder Mikroalgen vermehrt werden. Das gewonnene Plankton dient als natürliches Futter für Filtrierer, Korallen und Jungfische. Solche Systeme sind besonders für ambitionierte Riffaquarianer interessant, die Wert auf eine autarke Nahrungskette im Becken legen. Die Handhabung ist relativ simpel: Mit moderater Beleuchtung und Nährstofflösung wird z.B. grünes Phytoplankton im Reaktor kultiviert, das man dann portionsweise ins Aquarium dosiert. Auf lange Sicht kann so der Zukauf von Plankton reduziert werden und die Biodiversität im Becken steigt.
Zudem finden sich in der Technik-Kategorie verschiedene Filter- und Medienreaktoren – oft als Teil der Filterung oder für bestimmte Methoden. Ein populäres Beispiel sind die Nyos TORQ Systemreaktoren, welche als modulare Filtermedienreaktoren für Aktivkohle, Phosphatadsorber, Zeolith oder Bio-Pellets genutzt werden können. Durch den Einsatz solcher Medien in einem fluidisierten Reaktor lässt sich das Wasser gezielt von Schadstoffen befreien: Phosphatadsorber senken Phosphatwerte und hemmen Algenwachstum, Aktivkohle entfernt Gelbstoffe und Medikamentenreste, Bio-Pellet-Reaktoren fördern den Abbau von Nitrat durch Bakterien. Die Reaktoren sorgen durch gleichmäßigen Durchfluss dafür, dass die Filtermedien optimal wirken. Hersteller wie Nyos, Two Little Fishies oder Aqua Medic bieten hierfür entsprechende Reaktor-Systeme und Halterungen an. Diese gehören zwar teils zur Filter-Kategorie, werden aber oft unter Technik/Zubehör mit aufgelistet, da sie aktiv mit Pumpen betrieben werden und zur technischen Ausstattung zählen.
Auch nützliches Zubehör wie Magnethalter und Schlauchhalter fällt in diesen Bereich. Magnet-Halterungen sind superstarke Magnetsysteme, mit denen sich Pumpen, Sensoren oder Rohrleitungen sicher am Aquarienglas befestigen lassen. Beispielsweise werden Nachfüllsensoren oder Sonden oft mittels Magnethalter exakt in Position gebracht, ohne dass man kleben oder bohren muss. Gleiches gilt für Strömungspumpen, die dank Magnet-Clip einfach verschiebbar sind – Hersteller liefern hier meist eigene Magnethalter mit (z.B. bei Jecod oder Tunze-Pumpen). Schlauchhalter und Schlauchklemmen wiederum helfen, Luftschläuche oder Dosierschläuche ordentlich zu führen, damit kein Kabelsalat im Technikbecken entsteht. Red Sea bietet etwa farbcodierte Dosierschlauch-Halterungen an, und GHL hat eine Halterung für bis zu 4 Dosierschläuche im Sortiment, um Tropfrohre sauber über dem Beckenrand zu fixieren. Solche scheinbar kleinen Helfer erhöhen die Betriebssicherheit (kein Schlauch rutscht aus Versehen heraus) und erleichtern Wartungsarbeiten.
Zu guter Letzt seien noch Spezialfilter wie Algenrefugien oder Abschäumer-Zubehör erwähnt, die jedoch teils in eigenen Kategorien geführt werden. In der Technik-Kategorie selbst findet sich primär Gerätezubehör, das direkt mit den oben genannten Systemen zusammenhängt – vom Ersatz-UVC-Leuchtmittel bis zum Reaktor-Ersatzteil. Für den Aquarianer ergibt sich so ein umfassendes Angebot, um sein Meerwasseraquarium technisch auszustatten und zu optimieren. Ob automatisierte Steuerung, Stabilisierung der Wasserwerte oder Verbesserung der Wasserqualität – die richtige Technik macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hervorragend laufenden Riffaquarium. Dank der vielfältigen Auswahl an Geräten renommierter Hersteller kann jeder Aquarianer sein Technikpaket nach den Bedürfnissen seines Beckens schnüren. Schauen Sie sich in der Kategorie Technik für Meerwasseraquarien um – Sie finden garantiert die passenden Helfer, um Ihr persönliches Stück Ozean noch erfolgreicher und einfacher zu pflegen!
