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Technik für Meerwasseraquarien – zuverlässige Helfer für ein gesundes Riff
Ein Meerwasseraquarium stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität und Stabilität. Die richtige Technik hilft dabei, ideale Bedingungen für Fische und Korallen zu schaffen. Von automatischen Nachfüllsystemen über smarte Steuergeräte bis hin zu UV-Klärern und Reaktoren bietet die Kategorie Technik für Meerwasseraquarien alles, was moderne Aquarianer benötigen. Im Folgenden geben wir einen ausführlichen Überblick über alle gelisteten Technik-Gruppen, erklären ihre Funktion, Vorteile und Unterschiede – und nennen namhafte Hersteller wie GHL, Deltec, Nyos, Aqua Medic, Aquaforest, AutoAqua oder ATI, die für Qualität in der Meerwasser-Technik stehen.
Aquariencomputer
Aquariencomputer sind das zentrale Gehirn des Meerwasseraquariums. Diese digitalen Steuergeräte überwachen kontinuierlich Wasserwerte wie Temperatur, pH-Wert, Redox oder Leitfähigkeit und können diverse Technikkomponenten intelligent steuern. Ein Spitzenmodell ist z.B. der GHL ProfiLux 4, der als hochwertiger Aquariencomputer alle wichtigen Sensoren integriert und über WLAN/App steuerbar ist. Solche Computer ermöglichen automatisiertes Dosieren, Lichtsteuerung, Pumpenkontrolle und Alarmmeldungen bei kritischen Werten. Die Vorteile liegen in der präzisen Überwachung und Regelung – menschliche Fehler werden minimiert und die Stabilität im Riffbecken maximiert. Namhafte Hersteller wie GHL setzen Maßstäbe in Sachen Zuverlässigkeit und Funktionsvielfalt, was sowohl Einsteiger als auch professionelle Aquarianer zu schätzen wissen.
Steckdosenleisten & Zeitschaltuhren
Steckdosenleisten mit Schaltfunktion und Zeitschaltuhren gehören zu den klassischen Steuergeräten, um Aquarientechnik zeitgesteuert zu betreiben. Mit analogen oder digitalen Zeitschaltuhren lassen sich Beleuchtung und Pumpen zuverlässig nach festen Intervallen schalten – etwa um Strömungspumpen in der Nacht abzuschalten oder Beleuchtungsphasen zu steuern. Erweiterte Mehrfach-Steckdosenleisten (z.B. von GHL als sogenannte Powerbars oder von Herstellern wie Grässlin) ermöglichen sogar die Programmierung mehrerer Ausgänge und teils eine Vernetzung mit Aquariencomputern. Moderne Varianten bieten WLAN-Steuerung per App, sodass Geräte auch von unterwegs ein- und ausgeschaltet werden können. Insgesamt erhöhen diese Steuergeräte die Kontrolle und Sicherheit, indem sie die Technik automatisiert nach Plan arbeiten lassen.
Wassermelder (Leckage-Sensoren)
Wassermelder sind kleine Sicherheitshelfer, die im Ernstfall großes Unheil verhindern. Ein Wassermelder – oft ein batteriebetriebener Sensor mit Alarm – wird am Aquarium oder unter dem Technikbecken platziert und reagiert auf auslaufendes Wasser. Erkennt der Sensor eine Leckage oder Überlauf, ertönt ein lauter Alarmton und warnt den Aquarianer frühzeitig vor Wasserschäden. Einige Systeme (z.B. der AutoAqua Smart Leak Sensor oder GHL Leckage-Sensoren für den ProfiLux) können auch an Aquariencomputer angebunden werden, um Benachrichtigungen aufs Smartphone zu senden. Zwar sind Leckage-Sensoren nur ein kleines Zubehörteil, doch ihr Nutzen für die Sicherheit ist enorm – sie schaffen im täglichen Betrieb ein gutes Gefühl und schützen Einrichtung und Aquarium vor den Folgen von Wasseraustritt.
Wasserstandregulierung (automatische Nachfüllanlagen)
In einem offenen Meerwasseraquarium verdunstet täglich Wasser, was den Salzgehalt ansteigen lässt. Automatische Nachfüllanlagen (Auto Top Off, ATO) sorgen dafür, dass Verdunstungsverluste stets mit Osmosewasser ausgeglichen werden und der Wasserstand sowie Salzgehalt stabil bleiben. Ein Nachfüllsystem besteht meist aus einem oder mehreren Sensoren (optisch oder mechanisch als Schwimmer) und einer Förderpumpe. Sobald der Sensor einen sinkenden Wasserstand registriert, pumpt das Gerät automatisch Osmosewasser aus einem Vorratsbehälter ins Technikbecken nach. Moderne Modelle wie die AutoAqua Smart ATO-Serie nutzen berührungslose optische Sensoren und Sicherheitsfunktionen (QST-Technologie) gegen Überlauf. Auch klassische Nachfüllanlagen von Herstellern wie Aqua Medic oder Tunze (Osmolator – Tunze wird hier nicht erwähnt, da nicht gelistet) sind bewährt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Konstante Salzgehalte, weniger Stress für die Tiere und große Erleichterung im Alltag, da manuelles Nachfüllen entfällt. Wichtig ist eine zuverlässige Abschaltung, damit nicht zu viel Wasser nachläuft – viele Systeme haben hierfür Dual-Sensoren oder Timer integriert. Insgesamt ist eine Nachfüllanlage fast unverzichtbar für stabile Wasserwerte in der Meerwasseraquaristik.
Pumpen: Strömung, Rückförderung & Dosierung
Pumpen bilden das Herz-Kreislauf-System des Riffaquariums. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen Strömungspumpen (Wavemaker) und Rückförderpumpen (Förderpumpen für Filtersysteme) – hinzu kommen Dosierpumpen zur automatischen Flüssigdosierung. Strömungspumpen sorgen im Becken für die nötige Wasserbewegung, um natürliche Riffströmungen zu imitieren. Sie verhindern tote Ecken, fördern den Gasaustausch und versorgen Korallen kontinuierlich mit Nährstoffen. Moderne Strömungspumpen – etwa von Aqua Medic, Jecod (Jebao) oder Nyos – sind kompakt, mit Magnethalterungen am Glas fixiert und oft elektronisch regelbar (verschiedene Wellen- und Intervallmodi). So lassen sich wechselnde Strömungsverhältnisse einstellen, was den Korallenwuchs und die Gesundheit der Tiere fördert.
Rückförderpumpen wiederum transportieren das Wasser vom Technikbecken zurück ins Hauptaquarium. Hier sind vor allem Zuverlässigkeit und Laufruhe wichtig, da diese Pumpen 24/7 laufen. Energiesparende DC-Pumpen mit Controller (z.B. Aqua Medic DC Runner oder Nyos Viper) erlauben die Einstellung der Fördermenge und verfügen oft über einen „Futterpause“-Modus. Die Leistung einer Förderpumpe wird passend zur Beckengröße gewählt, sodass der komplette Wasserkreislauf ca. 3–10 Mal pro Stunde umgewälzt wird. Hochwertige Markenpumpen bieten keramische Lager für Langlebigkeit und sind gegen Blockieren geschützt. Für Sicherheit sorgen zudem Funktionen wie Trockenlaufschutz oder Überhitzungsabschaltung.
Ergänzend kommen Dosierpumpen zum Einsatz, um Flüssigkeiten präzise ins Aquarium zu dosieren – z.B. Spurenelemente, Balling-Salze oder Nährstofflösungen. Eine Dosierpumpe besitzt meist mehrere Kanäle (typisch 4–6), die individuell programmiert werden können. Modelle wie der GHL Doser 2.1 oder die ATI DP-6 Dosierpumpe ermöglichen es, tägliche Mengen an Calcium, KH-Puffer, Magnesium oder anderen Zusätzen automatisch und gleichmäßig zuzuführen. So wird die manuelle Zugabe von Hand überflüssig und Schwankungen werden vermieden. Dosierpumpen arbeiten peristaltisch (Schlauchpumpenprinzip) und sind sehr genau – pro Pumpenhube wird nur wenige ml Flüssigkeit bewegt, was exakte Dosierungen ermöglicht. Die Vorteile liegen in der konstanten Versorgung der Korallen mit essentiellen Stoffen und der Zeitersparnis. Viele Systeme lassen sich auch via App oder Aquariencomputer steuern und überwachen. Zusammenfassend decken Pumpen in ihrer Vielfalt alle Bereiche ab: Von starker Strömung über effiziente Förderung bis zur präzisen Dosierung – sie alle tragen maßgeblich zu einem stabilen, gesunden Aquarium bei.
Temperatur: Heizung & Kühlung
Die richtige Temperatur im Meerwasseraquarium ist ein Schlüsselfaktor für die Gesundheit der Bewohner. Korallen und Fische fühlen sich meist bei 24–26°C wohl. Um diese Temperatur konstant zu halten, kommen Heizungen und – bei Bedarf – Kühltechnik zum Einsatz. Ein regelbarer Aquarienheizer (Heizstab) gehört zur Grundausstattung: Er wird im Technikbecken oder direkt im Aquarium platziert und hält das Wasser mittels Thermostat auf Solltemperatur. Gängige Heizstäbe (etwa von Aqua Medic oder Eheim) bieten Leistungen von 50 bis 300 Watt und sind auf eine bestimmte Temperatur einstellbar. Wichtig ist, einen ausreichend starken Heizer für das Volumen zu wählen (ca. 1 W pro Liter als Faustregel) und diesen in der Nähe einer Strömungspumpe zu positionieren, damit sich die Wärme gut verteilt.
Für mehr Sicherheit und Genauigkeit kann ein externer Temperatur-Controller eingesetzt werden. Geräte wie der Aqua Medic T Controller Twin überwachen die Wassertemperatur über einen Fühler und schalten Heizer oder auch Lüfter bei Bedarf ein und aus. Solche Controller bieten oft die Möglichkeit, gleichzeitig eine Kühlung zu steuern und verfügen über Alarmfunktionen bei Über- oder Unterschreiten bestimmter Werte. Auch Aquariencomputer von GHL & Co. übernehmen diese Regelungsaufgaben automatisch und sehr präzise.
Im Sommer oder bei leistungsstarker Beleuchtung kann das Aquariumwasser zu warm werden – Temperaturen über 27–28°C sollten vermieden werden, da sonst Korallenbleichen und Sauerstoffmangel drohen. Hier kommt die Kühlung ins Spiel: Eine einfache Methode sind Ventilatoren bzw. Kühllüfter, die über der Wasseroberfläche für Verdunstungskälte sorgen und das Wasser um 1–2°C abkühlen können. Solche Kühlgebläse (z.B. von Aqua Medic oder GHL) werden am Beckenrand befestigt und vom Thermo-Controller bei Bedarf aktiviert. Für größere Aquarien oder sehr heiße Umgebungen reichen Lüfter jedoch oft nicht aus – in solchen Fällen werden Durchlaufkühler (Kälteaggregate) eingesetzt. Diese funktionieren wie Mini-Wärmepumpen und können das Wasser um mehrere Grad absenken. Bekannte Modelle sind etwa die Aqua Medic Titan oder Teco-Kühler. Zwar sind Kühlaggregate in der Anschaffung und im Betrieb kostspieliger, bieten aber zuverlässige Temperaturkontrolle auch in Extremfällen. Wichtig bei allen Kühlmethoden: Eine Kombination mit einer Nachfüllanlage, da Kühlung durch Verdunstung den Wasserstand senkt. Insgesamt gewährleistet das Zusammenspiel von Heizung, Temperaturregler und Kühltechnik, dass das Klima im Riffaquarium ganzjährig stabil bleibt – ein entscheidender Faktor für robustes Wachstum und Wohlbefinden aller Bewohner.
CO₂-Technik & Kalkreaktoren
Eine der Herausforderungen in der Riffaquaristik ist die stabile Versorgung mit Calcium und Karbonathärte für Korallen und Kalkrotalgen. Neben der bekannten Balling-Methode kommt hier oft ein Kalkreaktor (Calciumreaktor) zum Einsatz. Ein Kalkreaktor ist ein mit Kalkmedia (Korallenbruch, Calciumcarbonat) gefüllter Reaktor, durch den Aquarienwasser gepumpt wird. Über eine CO₂-Anlage wird dem Reaktor CO₂-Gas zugeführt, wodurch sich Kohlensäure bildet und das Wasser im Reaktor leicht ansäuert. Dieses saure Milieu löst das Kalkgranulat kontrolliert auf – es entsteht ein calcium- und hydrogenkarbonatreiches Abwasser, das zurück ins Aquarium geleitet wird. Auf diese Weise werden dem Becken kontinuierlich Calcium und Karbonate zugeführt, was das Kalkskelett-Wachstum der Steinkorallen unterstützt und den pH-Wert stabil hält.
Für den Betrieb eines Kalkreaktors wird CO₂-Technik benötigt: Dazu zählen eine CO₂-Druckgasflasche, ein Druckminderer mit Feinnadelventil zur genauen Einstellung der Blasenzahl, sowie oft ein Magnetventil, das gesteuert ein- und ausschaltet (z.B. nachts via pH-Controller). Viele Aquarianer koppeln den Kalkreaktor an einen pH-Controller oder Aquariencomputer – dieser misst den pH-Wert im Reaktor und reguliert die CO₂-Zufuhr automatisch, um einen gleichbleibenden Auflösungsgrad zu gewährleisten. Hersteller wie Aqua Medic bieten komplette CO₂-Systeme (Flasche, Regler, Blasenzähler) und auch Kalkreaktoren in verschiedenen Größen an. Ein Beispiel ist der Aqua Medic Calcium Reactor KR-Serie oder Deltec’s Hochleistungs-Kalkreaktoren, welche für unterschiedliche Beckengrößen ausgelegt sind (Deltec, bekannt für Profi-Technik, hat hier Modelle mit eingebauten Umwälzpumpen für optimale Durchmischung). Auch Aquaforest und Grotech führen Calcium-Reaktoren und CO₂-Zubehör im Programm, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist.
Der Vorteil eines Kalkreaktors liegt in der sehr gleichmäßigen und automatisierten Versorgung des Aquariums mit Calcium und Karbonathärte – gerade bei stark besetzten Riffbecken mit hohem Verbrauch kann er eine bequemere Lösung sein, als täglich von Hand zu dosieren. Zudem werden Spurenelemente, die im Korallengestein enthalten sind, ebenfalls freigesetzt. Allerdings erfordert die Technik etwas Justage: Die CO₂-Blasenzahl und Durchflussmenge müssen so eingestellt werden, dass der Aquarien-pH nicht zu stark absinkt und trotzdem genügend Kalk gelöst wird. Hat man den Reaktor jedoch einmal richtig eingeregelt, arbeitet er sehr zuverlässig und spart auf Dauer auch Kosten für teure Mineralsalze. Die CO₂-Technik, ursprünglich aus der Süßwasser-Aquaristik (Pflanzenaquarien) bekannt, hat sich in Form des Kalkreaktors also auch im Meerwasserbereich fest etabliert. Zusammen mit einem pH-Controller (z.B. von GHL oder via ProfiLux) ist dies eine hochprofessionelle Lösung zur Stabilisierung der Wasserchemie. Alternativ zum Kalkreaktor gibt es noch Kalkwasserreaktoren (Nielsenschenkel) – diese rühren Calciumhydroxid an – oder die erwähnte Balling-Methode. Welche Methode man wählt, hängt von Beckengröße und persönlichen Vorlieben ab. Für größere Riffaquarien ab ~300 Litern aufwärts greifen viele erfahrene Aquarianer gern auf Kalkreaktoren mit CO₂ zurück, während in kleineren Becken oft Dosierpumpen mit Balling-Salzen ausreichen.
Ozonisatoren
Ozonisatoren (Ozon-Geräte) sind Technikgeräte, die mittels Hochspannung aus Luftsauerstoff O₃ (Ozon) erzeugen. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel und wird in der Meerwasseraquaristik vor allem zur Verbesserung der Wasserqualität und Klarheit eingesetzt. Ein Ozonisator – zum Beispiel der Ozongenerator von Aqua Medic oder Deltecs OZ-Serie – wird meist in Verbindung mit einem Abschäumer oder Ozonreaktor betrieben: Das erzeugte Ozon-Gas wird in den Abschäumer geleitet, wo es intensiv mit dem Aquariumwasser in Kontakt kommt. Dort oxidiert Ozon organische Abfallstoffe, Gelbstoffe und auch Krankheitserreger im Wasser. Die Vorteile sind ein kristallklares Wasser (Gelbstich wird entfernt), weniger Keimbelastung und ein Anstieg des Redoxpotentials (ORP), was auf eine bessere Wasserqualität hindeutet. Viele Aquarianer berichten auch von einer effektiveren Abschäumung, da Ozon die Zerfallprodukte besser ausflocken lässt.
Allerdings muss Ozon mit Bedacht eingesetzt werden: Zu hohe Ozon-Dosierungen können nützliche Bakterien schädigen und sind auch für Menschen und Tiere reizend. Daher werden Ozonisatoren oft mit einem Redox-Controller kombiniert, der den ORP-Wert misst und das Ozongerät bei Erreichen eines Soll-Redoxwerts abschaltet. Aquariencomputer wie GHL ProfiLux ermöglichen eine solche Steuerung elegant im Gesamtsetup. Ein typischer Sollwert liegt um die 350–400 mV ORP. Ozon selbst hat nur eine sehr kurze Halbwertszeit im Wasser und zerfällt schnell zu normalem Sauerstoff – zur Sicherheit wird das Auslasswasser häufig über Aktivkohle gefiltert, um restliches Ozon zu neutralisieren.
Hersteller wie Aqua Medic (mit Modellen in verschiedenen Leistungsstufen, z.B. 25–300 mg/h) oder Sander (Spezialist für Ozontechnik) bieten passende Geräte an. Im Shop sind entsprechend Ozonisatoren für unterschiedliche Beckengrößen zu finden. Für kleinere Aquarien setzen viele kein Ozon ein – bei großen, fischreichen Becken hingegen kann Ozon den Unterschied machen und für dauerhaft klareres, keimarmes Wasser sorgen. Wichtig ist, die Herstellerangaben zur passenden Gerätgröße und Betriebsdauer zu beachten. Meist läuft Ozon nur einige Stunden am Tag oder nach Bedarf. Richtig eingesetzt, trägt Ozon-Technik deutlich zur Wasserhygiene und Gesundheit der Meerwasserbewohner bei.
UV-C Klärer
UV-C Klärer – oft einfach UV-Klärer oder UV-Sterilisatoren genannt – sind Geräte, die das Aquarienwasser mit ultraviolettem Licht behandeln. Im Inneren eines UV-Klärers befindet sich eine UV-C-Leuchtstofflampe, die von Wasser umströmt wird. Das harte UV-C Licht (meist 254 nm Wellenlänge) tötet schwebende Algen, Bakterien und Parasiten im durchströmenden Wasser ab oder macht sie zumindest reproduktionsunfähig. In der Meerwasseraquaristik werden UV-Klärer gerne eingesetzt, um z.B. einzellige Algenblüten zu bekämpfen (grünes Wasser) oder um den Keimdruck im Fischbecken zu reduzieren – etwa zur Vorbeugung gegen Weißpünktchen (Ichthyophthirius) und andere Krankheitskeime.
Die Funktion eines UV-Klärers ist rein physikalisch und chemiefrei: Aquariumwasser wird kontinuierlich durch das UV-Gerät gepumpt (entweder per eigenständiger Pumpe oder im Bypass einer bestehenden Pumpe), dabei bestrahlt die UV-Lampe das Wasser. Wichtig ist eine ausreichende Kontaktdauer – sprich die Durchflussgeschwindigkeit und die Gerätedimension sollten aufeinander abgestimmt sein. Kleinere UV-Geräte (z.B. 5–11 Watt) eignen sich für Nano-Becken oder als Klarwasser-Hilfe, während für größere Becken leistungsstärkere Modelle (20–80 W) verwendet werden, um auch Parasiten in ausreichender Zahl abzutöten. Hersteller wie Aqua Medic (Helix-Max Serie), JBL (ProCristal) oder Aqua-Light bieten verschiedene UV-C-Klärer an. Im Shop finden sich z.B. der Aqua Medic Helix Max 18 W für Aquarien bis ~500 Liter oder kombinierte Hang-On Filter mit UV (etwa von Newa) für kleinere Volumen.
Die Vorteile eines UV-C Klärers sind klares, keimarmes Wasser und oftmals gesündere Fische. Gerade in Aquarien mit vielen Fischen kann eine UV-Anlage helfen, den Krankheitserregerdruck gering zu halten. Auch gegen schwebende Cyanobakterien oder einzellige Algen kann UV erfolgreich sein. Wichtig: UV-Klärer wirken nur auf das, was durch sie hindurchfließt – sie ersetzen also keine biologische Filterung oder Abschäumung, können diese aber sinnvoll ergänzen. Zudem nutzen sich UV-Lampen mit der Zeit ab (nach ca. 6000–8000 Betriebsstunden) und sollten etwa jährlich gewechselt werden, um volle Wirkung zu gewährleisten. Beim Einsatz ist darauf zu achten, dass das Quarzglas sauber bleibt und nicht von Kalk oder Schmutz bedeckt wird, da dies die UV-Durchdringung mindert. Zudem sollte man UV-Licht nie mit bloßem Auge betrachten – bei Wartung stets Gerät vom Strom nehmen, um keinen schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt zu sein. Richtig betrieben, ist ein UV-C Klärer eine wartungsarme und effektive Methode, um das Aquariumwasser glasklar und frei von Schwebstoffen zu halten. Viele erfahrene Aquarianer setzen UV prophylaktisch ein und berichten von stabileren Verhältnissen, insbesondere bei der Fischhaltung.
Weitere Filter & Zubehör: Planktonreaktoren, Medienfilter, Halterungen
Neben den großen Technik-Kategorien gibt es in dieser Rubrik noch diverse Filterzubehör und Spezialgeräte, welche das Ökosystem Aquarium unterstützen. Ein Beispiel sind Planktonreaktoren – spezielle Reaktoren zur Zucht von Phyto- oder Zooplankton. In einem Planktonreaktor (wie dem Plankton Light Reactor II von Aqua-Light) können Lebendfutterorganismen wie Copepoden oder Mikroalgen vermehrt werden. Das gewonnene Plankton dient als natürliches Futter für Filtrierer, Korallen und Jungfische. Solche Systeme sind besonders für ambitionierte Riffaquarianer interessant, die Wert auf eine autarke Nahrungskette im Becken legen. Die Handhabung ist relativ simpel: Mit moderater Beleuchtung und Nährstofflösung wird z.B. grünes Phytoplankton im Reaktor kultiviert, das man dann portionsweise ins Aquarium dosiert. Auf lange Sicht kann so der Zukauf von Plankton reduziert werden und die Biodiversität im Becken steigt.
Zudem finden sich in der Technik-Kategorie verschiedene Filter- und Medienreaktoren – oft als Teil der Filterung oder für bestimmte Methoden. Ein populäres Beispiel sind die Nyos TORQ Systemreaktoren, welche als modulare Filtermedienreaktoren für Aktivkohle, Phosphatadsorber, Zeolith oder Bio-Pellets genutzt werden können. Durch den Einsatz solcher Medien in einem fluidisierten Reaktor lässt sich das Wasser gezielt von Schadstoffen befreien: Phosphatadsorber senken Phosphatwerte und hemmen Algenwachstum, Aktivkohle entfernt Gelbstoffe und Medikamentenreste, Bio-Pellet-Reaktoren fördern den Abbau von Nitrat durch Bakterien. Die Reaktoren sorgen durch gleichmäßigen Durchfluss dafür, dass die Filtermedien optimal wirken. Hersteller wie Nyos, Two Little Fishies oder Aqua Medic bieten hierfür entsprechende Reaktor-Systeme und Halterungen an. Diese gehören zwar teils zur Filter-Kategorie, werden aber oft unter Technik/Zubehör mit aufgelistet, da sie aktiv mit Pumpen betrieben werden und zur technischen Ausstattung zählen.
Auch nützliches Zubehör wie Magnethalter und Schlauchhalter fällt in diesen Bereich. Magnet-Halterungen sind superstarke Magnetsysteme, mit denen sich Pumpen, Sensoren oder Rohrleitungen sicher am Aquarienglas befestigen lassen. Beispielsweise werden Nachfüllsensoren oder Sonden oft mittels Magnethalter exakt in Position gebracht, ohne dass man kleben oder bohren muss. Gleiches gilt für Strömungspumpen, die dank Magnet-Clip einfach verschiebbar sind – Hersteller liefern hier meist eigene Magnethalter mit (z.B. bei Jecod oder Tunze-Pumpen). Schlauchhalter und Schlauchklemmen wiederum helfen, Luftschläuche oder Dosierschläuche ordentlich zu führen, damit kein Kabelsalat im Technikbecken entsteht. Red Sea bietet etwa farbcodierte Dosierschlauch-Halterungen an, und GHL hat eine Halterung für bis zu 4 Dosierschläuche im Sortiment, um Tropfrohre sauber über dem Beckenrand zu fixieren. Solche scheinbar kleinen Helfer erhöhen die Betriebssicherheit (kein Schlauch rutscht aus Versehen heraus) und erleichtern Wartungsarbeiten.
Zu guter Letzt seien noch Spezialfilter wie Algenrefugien oder Abschäumer-Zubehör erwähnt, die jedoch teils in eigenen Kategorien geführt werden. In der Technik-Kategorie selbst findet sich primär Gerätezubehör, das direkt mit den oben genannten Systemen zusammenhängt – vom Ersatz-UVC-Leuchtmittel bis zum Reaktor-Ersatzteil. Für den Aquarianer ergibt sich so ein umfassendes Angebot, um sein Meerwasseraquarium technisch auszustatten und zu optimieren. Ob automatisierte Steuerung, Stabilisierung der Wasserwerte oder Verbesserung der Wasserqualität – die richtige Technik macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hervorragend laufenden Riffaquarium. Dank der vielfältigen Auswahl an Geräten renommierter Hersteller kann jeder Aquarianer sein Technikpaket nach den Bedürfnissen seines Beckens schnüren. Schauen Sie sich in der Kategorie Technik für Meerwasseraquarien um – Sie finden garantiert die passenden Helfer, um Ihr persönliches Stück Ozean noch erfolgreicher und einfacher zu pflegen!
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Skimz SP 187 DC Piramid Skimmer | Pyramiden Abschäumer
Skimz SP 187 DC Piramid Skimmer Allgemeines Der Abschäumer SP 187 DC vom Skimz lässt sich mit einem Lufteinzug von 780 l/h für Aquarien bis zu einer Größe von 900 l einsetzen. Die geringe Grundfläche lässt sich auch in kleineren Filteranlagen einsetzen. Die leise QuietPro Abschäumerpumpe lässt sich über 9 Leistungsstufen steuern und kann so auf die Bedürfnisse des Aquariums abgestimmt werden. Der SP 187 DC ist besonders für kleine Filtersümpfe geeignet. Technische Daten: Die Maße des Abschäumers betragen (LxBxH) 15,0 cm x 24,2 cm x 51,8 cm. Die Pumpe ist eine Quiet Pro (QPS2.0) und der Abschäumermotor ist elektronisch regelbar. Der Lufteinzug beträgt 540 l/h bis 780 l/h. Seine Leistungsaufnahme hat 11 W bis 17 W. Der SP 187 DC hat eine 10 Minuten Feeding Stop Abschaltfunktion. Im Shop erhalten Sie auch den Skimz SP 207 DC und den Skimz SP 257 DC. WEEE-Reg.-Nr. DE 60458966
Preis ALPHA MARIN 8kg
PREIS APPHA MARIN Preis ALPHA MARIN besteht aus verschiedenen Calciumverbindungen, die bei hohen Temperaturen geglüht und aktiviert werden. Preis ALPHA MARIN hält den pH-Wert konstant und läßt ihn auch bei HQI Beleuchtung nicht über 8,3 ansteigen. Die Carbonathärte stellt sich auf den gleichen Wert wie in allen tropischen Weltmeeren (ca. 7 bis 8) ein.ALPHA MARIN bringt allen Niederen Tieren ein besseres und üppigeres Wachstum, empfindliche Fische erkranken nicht mehr an Laugenschäden der Schleimhaut, die einen parasitären Befall mit sich bringen, da der pH-Wert durch ALPHA MARIN geregelt wird und das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht stimmt. Alpha Marin kann als Bodengrund oder als biochemisches Filtermaterial eingesetzt werden. Bei einer Bodenfilterung empfehlen wir als erste Schicht Marin Filt und eine Abdeckschicht mit Alpha Marin. Auch im Kalkreaktor ist Alpha Marin hervorragend einsetzbar. Eine verstärkte Calciumabgabe ist gewährleistet. Wir empfehlen hirbei die 6 mm Körnung. Zur Anhebung des pH-Wertes bei Malawi-Tanganyika-Aquarien wird Alpha Marin gerne benutzt. Es erspart Ihnen ein Aufsalzen, was den Leitwert wieder zu stark in die Höhe treibt. Verpackungseinheit: 8 kg Eimer Lieferbare Körnungen: 2 mm, 4 mm oder 6 mm
Inhalt: 8 Kilogramm (3,49 € / 1 Kilogramm)
Inhalt: 8 kg (3,49 € / 1 kg)
Aqua-Medic aquafit 3 Stahlseilaufhängung
Einsetzbar für alle Aqua Medic Hängeleuchten der Ocean Light LED Serie und viele andere Hängeleuchten. Voraussetzung: Vier Bohrungen mit Ø M3 Gewinde an der Gehäuseoberseite, um die Seilaufnahme am Gehäuse zu befestigen. aquafit 3 besteht aus je 2 Stück: Edelstahlseil (2,00 m lang mit Stopper), Deckenbefestigung, Lampenbefestigungsseil mit Aufnahme, Schrauben und Dübel. Damit kann die Leuchte an einer geeigneten Decke befestigt und einfach in der Höhe und im Neigungswinkel eingestellt und fixiert werden.
Pumpenkopf für Reef Factory Dosierpumpe Pro
Dosing Pump Pro Head | Ersatzteil für Reef Factory Dosing Pump Pro
Theiling Lift up | Sockel für Rollermat
Sockel / Stand für den Theiling Rollermat Aqua. Erhöht den Rollermat um 15 cm.
Jebao Propeller Pump SLW-10 Strömungspumpe bis 4.000 l/h
Jebao Propeller Pump SLW-10 Strömungspumpe Längere Lebensdauer durch externen Controller (keine elektron. Bauteil in der Pumpe selber). Großer Drehwinkel um Ausgangswasserrichtung zu justieren. Weiter verfügt sie über einen super leisen Motor. Minimale Abmessung bei großer Leistung. Master und Slave wireless Funktion. Abmessungen: 6 cm Durchmesser (Propeller) Innenteil Länge gesamt: 6 cm Material: Kunststoff Farbe: schwarz
Giesenmann Halter Universal - Verlängerung
Verlängerung (Set mit 4 Armen) zum Universal-Aufsatzhalter Erweitert die Montagelänge zusätzlich um bis zu 20 cm.
Aqua Medic Bubble Counter Plus CO2 Blasenzähler
Blasenzähler | Aqua Medic Bubble Counter Plus unverzichtbar bei CO2 Anlagen Blasenzähler zum Einsatz bei CO2-Anlagen zur Versorgung von Wasserpflanzen im Aquarium.
GroTech Calciumreaktor HCR 110
GroTech HCR 110 Hochleistungs Calcium Reaktor GroTech HCR Calcium Reaktoren sind einmalig durch: die kleine Baugröße durch die Gasrückführung Techn. Details des HCR 110 Calciumreaktor´s: für das Meerwasseraquarium bis 2000 Liter mit Eheim 1250 (28 Watt) Füllmenge: 1.8 Liter Baugröße (lxbxh) 300 x 150 x 530 mm
GroTech BioPellet Reaktor
BioPellet Reaktor in 3 unterschiedlichen Größen Filter für externen Betrieb oder Betrieb im Filtersumpf. Daten GroTech Biopellet Reaktor Modell BPR-80: - für Meerwasseraquarien bis 400 Liter - Grösse 100 x 140 x 370 mm - Volumen 1000ml - Schlauchanschlüsse 12mm - Volumen 1000ml - Max. Füllmenge ca 600ml BioPellets Die Lieferung des Pellet Reaktors erfolgt inkl. 250 ml Pellets! Daten GroTech Biopellet Reaktor Modell BPR-100: - für Meerwasseraquarien bis 1.000 Liter - Grösse 150 x 180 x 480 mm - Schlauchanschlüsse 16mm - Volumen 2300ml - Max. Füllmenge ca 1400ml BioPellets Die Lieferung des Pellet Reaktors erfolgt inkl. 500 ml Pellets! Daten GroTech Biopellet Reaktor Modell BPR-150: - für Meerwasseraquarien bis 2.000 Liter - Grösse 200 x 220 x 480 mm - Schlauchanschlüsse 22mm - Volumen 5100ml - Max. Füllmenge ca 3000ml BioPellets Die Lieferung des Pellet Reaktors erfolgt inkl. 1.000 ml Pellets
ATI T5 Leuchstoffröhren Aquablue special 80 W
ATI T5 Röhre Aquablue special Basis-Leuchtmittel für das Meerwasseraquarium Die Mindestbestellmenge für den Versand beträgt 4 Stück bzw. 6 Stück (80 W) (kann mit anderen Wattagen und Lichtfarben gemischt werden). Bei Mindermengen ist leider kein Versand möglich. Daten ATI Aquablue special: 24 Watt Rohrlänge 54,9 cm; Durchmesser 16 mm 39 Watt Rohrlänge 84,9 cm; Durchmesser 16 mm 54 Watt Rohrlänge 114,9 cm; Durchmesser 16 mm Die ATI Aquablue spezial ist eine "Basisröhre", welche durch Ihren hohen Blauanteil (50%) als alleiniges Leuchtmittel über dem Meerwasseraquarium eingesetzt werden kann. Je nach Korallenbesatz im Meerwasseraquarium und persönlichen Geschmack kann die ATI Aquablue spezial durch sogenannte "Ergänzungsröhren" ergänzt werden. Man hat so die Möglichkeit seinem Meerwasseraquarium den letzten Feinschliff zu geben und das Aquarium je nach Besatz gezielt aufzuwerten.Als Ergänzung bietet ATI folgende Röhren an: ATI actinic - violett-blaues Leuchtmittel, betont die fluoreszierenden Farben von Korallen ATI Blue plus - reine Blauröhre, betont die fluoreszierenden Farben von Korallen ATI Aquablue spezial T5 Leuchtstoffröhren sind in 24, 39, 54 und 80 Watt erhältlich. Die ATI Aquablue spezial ist wohl eine der beliebstesten T5 Röhren in der Meerwasseraquaristik! Seit einiger Zeit gibt es eine überarbeitete Version der ATI Aquablue spezial! Die neuen AQUABLUE special von ATI haben nun laut Hersteller(ATI Aquaristik) nochmal 8% mehr Leistung als das Vorgängermodell! Bei der neuen Aquablue spezial von ATI handelt es sich um eine Mischung aus der bewehrten ATI-SUN und ATI-BLUE in einer Röhre. Die ATI Aquablue spezial vereint natürlich auch deren Vorteile. Der Anteil von 50% weiß und 50 % Blaulicht ermöglichen es die ATI Aquablue spezial allein über dem Meerwasseraquarium zu betreiben. Die neue ATI Aquablue spezial ist eine 3-Banden T5 Leuchtstoffröhre. Ältere ATI Aquablue spezial Röhren waren teilweise mit der 5-Banden Technik ausgestattet, welche sich aber als weniger stabil erwiesen. Durch die 3-Banden Technik bleibt das Spektrum der ATI Aquablue spezial länger stabil. Hierdurch ist es möglich ein gleichmäßigere Lichtfarbenverteilung in der ATI Aquablue spezial zu erzielen. Selbst die Qualität der Leuchtstoffe in der ATI Aquablue spezial wurden nochmals überarbeitet. Die spektrale Mischverteilung der ATI Aquablue spezial zeigt deutlich, das wie in 5-10m Meerestiefe das Blaulicht dominiert und dann zum Rotlicht hin kontinuierlich abfällt. Somit erzeugt die ATI Aquablue spezial ein Mischlicht an das die meisten Korallen angepasst sind und das eine hohe photosynthetische Wertigkeit besitzt. Es empfiehlt sich die ATI Aquablue spezial in Kombination mit der ATI Blue plus zu kombinieren(Verhältniss 3 Aquablue spezial :1 Blue plus)! Die ATI Aquablue special ist für die Haltung und Vermehrung von lichthungrigen Korallen entwickelt worden. Durch ihren ausgeprägten Blauanteil, besitzt die ATI Aquablue spezial einen hohen Anteil photosynthetisch nutzbarer Strahlung (PUR), was für das Wachstum von Korallen mit Ihren symbiotischen Zooxanthellen besonders günstig ist. Gleichzeitig wird durch den hohen Blauanteil in der ATI Aquablue spezial auch die Farbwiedergabe von Korallen mit fluoreszierenden Pigmenten deutlich gesteigert. Die ATI Aquablue special wurde unter Berücksichtigung neuer Studien und praktische Erfahrungen vieler Korallenzüchter entwickelt.
AutoAqua Smart Temp Security | schaltet Heizer und Kühlung ab
Smart Temp Security von AutoAqua schaltet sofort den Heizer oder die Kühlanlage aus, wenn die Wassertemperatur außerhalb von 22,2℃ und 28,8℃ liegt. Es wird ein Miniatursensor zur kontinuierlichen Überwachung der Wassertemperatur im Aquarium verwendet. Sein Plug-and-Play-Design, erfordert keine Einstellungen. Schaltet den Heizer oder die Kühlanlage sofort ab und gibt einen Alarm aus, wenn die Wassertemperatur im Aquarium außerhalb des Sicherheitsbereichs liegt, der 22,2℃ ± 0,5℃ ~ 28,8℃ ± 0,5℃ (72℉ ± 0,5℉ bis 84℉ ± 0,5℉) beträgt. Eine automatische Timerfunktion verhindert ein unbeabsichtigtes Abschalten durch Stromausfälle.
M-Ventil 1/2 zur Abschaltung von Wasser
Automatische Steuerung von Osmoseanlagen | Aqua-Medic M-Ventil 1/2 Das M-ventil ½” für Wasser wird zur automatischen Steuerung von Umkehrosmoseanlagen benutzt. Der Ventilkörper besteht aus Messing blank, die Anschlüsse sind für ½” Fittings ausgelegt. Die Leistungsaufnahme beträgt 6 Watt. Das Ventil ist nur für Leitungswasser geeignet.Bedienungsanleitung Aqua-Medic M-Ventil zur automatischen Steuerung von Osmoseanlagen.
Hobby Bubble Air LED colour & moon 18 cm Ausströmerleiste mit LED Beleuchtung 2,8 W
Ausströmerleiste für Aquarien, mit fernbedienbarer LED Beleuchtung, als dekoratives Highlight in jedem Aquarium Die Memory Funktion der Bubble Air LED ermöglicht es diese auch z.B. als Mondlicht zu verwenden. Die mit der Fernbedienung ausgewählte Farbe bleibt auch nach dem Ausschalten ( z.B. mit einer Zeitschaltuhr) gespeichert. Mit der enthaltenen Fernbedienung können Sie Ihr Aquarium jeder Stimmung anpassen. Inklusive Sicherheitskleinspannungs-Transformator (Eingangsleistung: 230 V, 50 Hz, Ausgangsleistung: 12 V). Technische Daten: Betriebsspannung: bis 240 V~ Schaltnetzteil: 12 V- max. 500 mA Stromverbrauch Leiste: 2,8 W Schutzklasse: IP 68 (betrifft nur den tauchbaren Teil der Bubble Air LED Leiste) Speziallampe für Terrarien / Aquarien. Nicht für Raumbeleuchtung im Haushalt geeignet.
Aqua-Medic reactor compact CO2-Einwaschgerät
Mit eingebautem Rückschlagventil und Blasenzähler für Aquarien bis 200 Liter.
OSRAM T5 EVG 2-flammig
OSRAM T5 EVG Quicktronic QT_FQ 2-flammig Warnhinweis: Elektrische Arbeiten sind ausschließlich von einer Fachkraft unter Beachtung der einschlägigen Bestimmungen durchzuführen!Nicht fachgerecht durchgeführte Arbeiten können zu Personen- und Sachschäden führen - wir lehnen hierfür jegliche Haftung oder Gewährleistung ab!
Aqua Science DUO
Aqua-Science DUO Mit einem Lichtspektrum von etwa 17.500 Kelvin leuchtet die T5 „Aqua Science Duo“ von Aquaperfekt in einem leicht blau-weißem Licht. Dank der Verwendung neuer Leuchtstoffe bleibt die Farbtemperatur bis zum Schluss sehr stabil und kräftig. Die hohe Wirtschaftlichkeit wird erreicht durch die hohe Lichtausbeute, bei sehr geringem Stromverbrauch. Neben der stufelosen Einstellung, kann die „Aqua Science Duo“ auch mit der „Aqua Science Special“ und der „Aqua Science Blue“ kombiniert werden, wodurch sich neue Farbspektren zusammenstellen lassen. T5-Technik von Aquaperfekt – für die perfekte Harmonie von Licht und Wasser! Die neue T5 Aqua Science DUO.Diese neu entwickelte Hochleistungs- T5 Leuchtstoffröhre mit sehr starkem und stabilem blau-weißem Spektrum schließt die Lücke zwischen der AquaScience Special und der AquaScience Blue. Diese neue T5 Röhre repräsentiert den letzten Stand in der Entwicklung geeigneter Leuchtmittel für farbenprächtige Korallen. Durch die einzigartige Kombination hochwertiger Leuchtstoffe gelang es, ein breites aber stabiles Spektrum zu kreieren. Speziallampe, nur für die Bestrahlung von Lebewesen, Pflanzen und Algen in Aquarien entwickelt, nicht für den Gebrauch im Haushalt geeignet!
Giesemann T5 Leuchtstofflampe POWERCHROME actinic plus
Giesemann T5 Leuchtstoffröhre POWERCHROME actinic plusTiefblaue T5 Röhre für das Meerwasseraquarium Speziallampe, nur für die Bestrahlung von Lebewesen, Pflanzen und Algen in Aquarien entwickelt, nicht als Haushaltsbeleuchtung geeignet!
DVH N/P reduzierende BioPellets XL 168g
Das Prinzip der NP reduzierenden BioPellets basiert nach dem Prinzip der Immobilisierung. Abfallprodukte des Aquariums, hauptsächlich Nitrat und Phosphat, werden in Bakterien verwandelt. Das hält das Wasser sauber. Die new formula BioPellets bestehen zu 100% aus biologisch abbaubaren Polymeren. Die Pellets erlauben das aerobe Wachstum von Bakterien, welche gleichzeitig Nitrat und Phosphat abbauen. Die Bakterien nutzen dazu den Kohlenstoff der Pellets, Stickstoff und Phosphor des Aquarienwassers als Nitrat und (Ortho) Phosphat. Diese Umformung der organischen BioPellets (zusammen mit anorganischen Stickstoff und Phosphor) in mikrobielle Biomasse nennt man Immobilisation. Zusätzlich entstehen anaerobe Schichten die zusätzlich der Denitrifikation dienen. Die überschüssigen Bakterien werden von Filtermaterialien, von Filtrieren wie Schwämmen und Korallen oder vom Eiweißabschäumer aufgenommen. Im Durchschnitt braucht diese sichere Vodka Methode 2-4 Wochen um genügend Bakterien zu bilden um Nitrat- und Phosphatwerte zu senken. Der Vorteil dieser Methode gegenüber der Vodka Methode oder Zucker als Kohlenstoffquelle ist die Anwendung in einem Filter, wo die Bakterien lokal wachsen und nicht im Wasser des ganzen Aquariums und dort unter Umständen Rohre oder Schläuche verstopfen. Außerdem verhindert diese Methode das Wachstum von Cyanobakterien, da die Bakterien auf den BioPellets mit den phototrophen Cyanobakterien in Konkurrenz leben. Schlussendlich sparen Sie mit den BioPellets auch eine Menge Zeit, da Sie nicht täglich Kohlenstoff dosieren müssen. Wie die BioPellets arbeiten: Die NP reduzierenden BioPellets werden von Bakterien konsumiert, weshalb die durch die Bakterien konsumierten Pellets auch alle 6-12 Monate nachgefüllt werden müssen. Man kann dies im Filter beobachten oder spätestens dann, wenn der Nitratwert wieder steigt. Diese Angaben sind natürlich sehr stark abhängig vom jeweiligen Aquarium, dessen Futtereintrages und dem Besatz. Regelmäßige Messungen von Nitrat und Phosphat sind empfehlenswert, da sich die Dosierung der Pellets danach richtet. NP Reducing BioPellets bestehen aus einer höheren molekularen Masse als die meißten anderen auf dem Markt befindlichen Produkte. Das bedeutet die BioPellets verbrauchen sich langsamer und dadurch brauchen Sie seltener nachzufüllen. Durch die BioPellets können Sie mehr füttern and könnten natürlich mehr Tiere halten. Wenn Sie sehr viel füttern, ist es empfehlenswert die BioPellets mit einem Phosphat Adsorber zu kombinieren, da die meißten Fischfutter viel Phosphat enthalten und dieses nicht alles von den Bakterien konsumiert werden kann. Sie können die BioPellets nicht überdosieren (vorausgesetzt Sie beachten die Angaben). Wenn Ihr Filtersystem einmal optimal mit den BioPellets läuft, reguliert sich der Bakterienbesatz nach Verfügbarkeit von Phosphat und Nitrat von selbst, d.h. wenig davon bedeutet weniger Bakterien und wenn Phosphat und Nitrat wieder ansteigen, wächst auch die Zahl der Bakterien. Wichtig! Trübes Wasser / Bakterienblüte Trübes Wasser oder eine Bakterienblüte kann, wenige Tage nach dem Sie die BioPellets eingebracht haben, auftreten. In 99% der Fälle passiert dies nur bei einem höheren Nitratwert von 20 mg oder höher. Wie kann man dieses Problem lösen? Messen Sie in Ihrem Aquarium einen höheren Nitratwert, bringen Sie die BioPellets in Stufen ein. Beginnen Sie mit 25-30% Menge die Sie eigentlich haben wollen. Warten Sie 3-7 Tage and füllen Sie ein wenig mehr BioPellets hinzu bis Sie am Ende die gewünschte Menge erreicht haben. Außerdem: Gewährleisten Sie genügend Durchströmung um die Bildung von Schwefelwasserstoffgasen zu vermeiden. Ozon und UV wirken sich negativ auf die Bakterienbesiedelung und somit auf die Einfahrphase des Filters aus, d.h. die Einfahrzeit verlängert sich. Durch den Filter freigesetzte Bakterien die, bevor Sie abgeschäumt werden in der Wassersäule bleiben können durch Ozon und UV abgetötet werden und dadurch das im Bakterium befindliche Phsphat und Nitrat wieder an das Wasser abgeben. Das reduziert natürlich die Effektivität des Filters. UV, Ozon, Filterschwämme und alle anderen Filtermedien, die Bakterien vor der Abschäumung blocken oder am weiterfliessen behindern, haben diesen negativen Effekt. Wenn Ihre Nitratwerte hoch sind kann dies für einige Tage eine Bakterienblüte verursachen, die sich negativ auf den Sauerstoffgehalt des Wassers auswirken kann. Dies können Sie reduzieren, indem Sie BioPellets in Stufen in Ihren Filter einbringen/auffüllen und achten Sie dabei auf ausreichende Belüftung des Wassers. Wenn Ihre Nitrat- und Phosphatwerte schon sehr niedrig sind bevor Sie die BioPellets einsetzen, könnte eine Reduzierung dieser Werte mit gewöhnlichen, für Aquarien erhältlichen Testkits, nicht gemessen werden. Es wird weiterhin empfohlen den Auslass des Filters in dem sich die BioPellets befinden so auszurichten, das das austretende Wasser direkt vor dem Abschäumer läuft um eine Verbreitung der Bakterien im gesamten Aquarium zu vermeiden. Dies hat außerdem den zusätzlichen positiven Effekt des Sauerstoff Eintrages und des Entfernens von CO2. Die Pellets sollten niemals ohne ausreichende Belüftung des Aquariums eingesetzt werden, da eine unzureichende Belüftung den Sauerstoffgehalt sowie den pH Wert reduziert, besonders in der Nacht. Eine ausreichende Belüftung erreichen Sie mit Luftpumpen und/oder Abschäumern. NP Reducing BioPellets sind garantiert frei von jeglichen toxischen Stoffen, die eine Gefahr für marine Aquarien darstellen können. Getestet und zertifiziert von zwei unabhängigen Laboratorien. Stellen Sie sicher das Sie die echten NP reducing BioPellets kaufen. Der Erfolg des Produktes blieb den Mitbewerbern nicht verborgen. Der Unterschied Natürlich blieb der Erfolg der NP reducing BioPellets den Mitbewerbern nicht unbemerkt. Manche behaupten sogar es wären dieselben Pellets oder sie wären vom selben Hersteller. Das ist falsch, denn das Ausgangsmaterial der NP reducing BioPellets ist weltweit patentiert. Im Laufe der letzten Zeit wurden diverse Muster der Mitbewerber getestet und dabei wurde festgestellt, das einige spezielle Antioxidantien beinhalten, die toxische Auswirkungen auf Fische, Korallen und Algen haben können. Diese Pellets werden hauptsächlich in der Schmutzwasseraufbereitung wie z.B. Kläranlagen benutzt, in denen diese lebenden Organismnen nicht erwünscht sind. Diese Toxine lösen sich nicht schlagartig aus den Pellets, sondern sie werden langsam nach und nach an das Wasser abgegeben, so daß ein schleichender Prozess beginnt. Es wurde außerdem festgestellt, das die anderen Pellets eine weitaus geringere molekulare Masse aufweisen als die NP reducing BioPellets, was sich in schnellerer Auflösung und damit in mehr Verbrauch widerspiegelt. Sie als Aquarist entscheiden was Sie in Ihr Becken geben. Selbst wenn die anderen Pellets so aussehen wie die BioPellets heißt noch lange nicht das es dieselben Pellets sind. Die NP reducing BioPellets sind die einzigen Pellets, die von 2 unabhängigen Instituten als frei von jeglichen Toxinen getestet wurden. Dosierung: Nehmen Sie 50-200 ml für 100 Liter Wasser. Füllen Sie zusätzliche Pelletes nach 6-12 Monaten nach, abhängig von der Futterzugabe.
Inhalt: 0.168 Kilogramm (177,98 € / 1 Kilogramm)
Inhalt: 0.168 kg (177,98 € / 1 kg)
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Technik für Meerwasseraquarien – zuverlässige Helfer für ein gesundes Riff
Ein Meerwasseraquarium stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität und Stabilität. Die richtige Technik hilft dabei, ideale Bedingungen für Fische und Korallen zu schaffen. Von automatischen Nachfüllsystemen über smarte Steuergeräte bis hin zu UV-Klärern und Reaktoren bietet die Kategorie Technik für Meerwasseraquarien alles, was moderne Aquarianer benötigen. Im Folgenden geben wir einen ausführlichen Überblick über alle gelisteten Technik-Gruppen, erklären ihre Funktion, Vorteile und Unterschiede – und nennen namhafte Hersteller wie GHL, Deltec, Nyos, Aqua Medic, Aquaforest, AutoAqua oder ATI, die für Qualität in der Meerwasser-Technik stehen.
Aquariencomputer
Aquariencomputer sind das zentrale Gehirn des Meerwasseraquariums. Diese digitalen Steuergeräte überwachen kontinuierlich Wasserwerte wie Temperatur, pH-Wert, Redox oder Leitfähigkeit und können diverse Technikkomponenten intelligent steuern. Ein Spitzenmodell ist z.B. der GHL ProfiLux 4, der als hochwertiger Aquariencomputer alle wichtigen Sensoren integriert und über WLAN/App steuerbar ist. Solche Computer ermöglichen automatisiertes Dosieren, Lichtsteuerung, Pumpenkontrolle und Alarmmeldungen bei kritischen Werten. Die Vorteile liegen in der präzisen Überwachung und Regelung – menschliche Fehler werden minimiert und die Stabilität im Riffbecken maximiert. Namhafte Hersteller wie GHL setzen Maßstäbe in Sachen Zuverlässigkeit und Funktionsvielfalt, was sowohl Einsteiger als auch professionelle Aquarianer zu schätzen wissen.
Steckdosenleisten & Zeitschaltuhren
Steckdosenleisten mit Schaltfunktion und Zeitschaltuhren gehören zu den klassischen Steuergeräten, um Aquarientechnik zeitgesteuert zu betreiben. Mit analogen oder digitalen Zeitschaltuhren lassen sich Beleuchtung und Pumpen zuverlässig nach festen Intervallen schalten – etwa um Strömungspumpen in der Nacht abzuschalten oder Beleuchtungsphasen zu steuern. Erweiterte Mehrfach-Steckdosenleisten (z.B. von GHL als sogenannte Powerbars oder von Herstellern wie Grässlin) ermöglichen sogar die Programmierung mehrerer Ausgänge und teils eine Vernetzung mit Aquariencomputern. Moderne Varianten bieten WLAN-Steuerung per App, sodass Geräte auch von unterwegs ein- und ausgeschaltet werden können. Insgesamt erhöhen diese Steuergeräte die Kontrolle und Sicherheit, indem sie die Technik automatisiert nach Plan arbeiten lassen.
Wassermelder (Leckage-Sensoren)
Wassermelder sind kleine Sicherheitshelfer, die im Ernstfall großes Unheil verhindern. Ein Wassermelder – oft ein batteriebetriebener Sensor mit Alarm – wird am Aquarium oder unter dem Technikbecken platziert und reagiert auf auslaufendes Wasser. Erkennt der Sensor eine Leckage oder Überlauf, ertönt ein lauter Alarmton und warnt den Aquarianer frühzeitig vor Wasserschäden. Einige Systeme (z.B. der AutoAqua Smart Leak Sensor oder GHL Leckage-Sensoren für den ProfiLux) können auch an Aquariencomputer angebunden werden, um Benachrichtigungen aufs Smartphone zu senden. Zwar sind Leckage-Sensoren nur ein kleines Zubehörteil, doch ihr Nutzen für die Sicherheit ist enorm – sie schaffen im täglichen Betrieb ein gutes Gefühl und schützen Einrichtung und Aquarium vor den Folgen von Wasseraustritt.
Wasserstandregulierung (automatische Nachfüllanlagen)
In einem offenen Meerwasseraquarium verdunstet täglich Wasser, was den Salzgehalt ansteigen lässt. Automatische Nachfüllanlagen (Auto Top Off, ATO) sorgen dafür, dass Verdunstungsverluste stets mit Osmosewasser ausgeglichen werden und der Wasserstand sowie Salzgehalt stabil bleiben. Ein Nachfüllsystem besteht meist aus einem oder mehreren Sensoren (optisch oder mechanisch als Schwimmer) und einer Förderpumpe. Sobald der Sensor einen sinkenden Wasserstand registriert, pumpt das Gerät automatisch Osmosewasser aus einem Vorratsbehälter ins Technikbecken nach. Moderne Modelle wie die AutoAqua Smart ATO-Serie nutzen berührungslose optische Sensoren und Sicherheitsfunktionen (QST-Technologie) gegen Überlauf. Auch klassische Nachfüllanlagen von Herstellern wie Aqua Medic oder Tunze (Osmolator – Tunze wird hier nicht erwähnt, da nicht gelistet) sind bewährt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Konstante Salzgehalte, weniger Stress für die Tiere und große Erleichterung im Alltag, da manuelles Nachfüllen entfällt. Wichtig ist eine zuverlässige Abschaltung, damit nicht zu viel Wasser nachläuft – viele Systeme haben hierfür Dual-Sensoren oder Timer integriert. Insgesamt ist eine Nachfüllanlage fast unverzichtbar für stabile Wasserwerte in der Meerwasseraquaristik.
Pumpen: Strömung, Rückförderung & Dosierung
Pumpen bilden das Herz-Kreislauf-System des Riffaquariums. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen Strömungspumpen (Wavemaker) und Rückförderpumpen (Förderpumpen für Filtersysteme) – hinzu kommen Dosierpumpen zur automatischen Flüssigdosierung. Strömungspumpen sorgen im Becken für die nötige Wasserbewegung, um natürliche Riffströmungen zu imitieren. Sie verhindern tote Ecken, fördern den Gasaustausch und versorgen Korallen kontinuierlich mit Nährstoffen. Moderne Strömungspumpen – etwa von Aqua Medic, Jecod (Jebao) oder Nyos – sind kompakt, mit Magnethalterungen am Glas fixiert und oft elektronisch regelbar (verschiedene Wellen- und Intervallmodi). So lassen sich wechselnde Strömungsverhältnisse einstellen, was den Korallenwuchs und die Gesundheit der Tiere fördert.
Rückförderpumpen wiederum transportieren das Wasser vom Technikbecken zurück ins Hauptaquarium. Hier sind vor allem Zuverlässigkeit und Laufruhe wichtig, da diese Pumpen 24/7 laufen. Energiesparende DC-Pumpen mit Controller (z.B. Aqua Medic DC Runner oder Nyos Viper) erlauben die Einstellung der Fördermenge und verfügen oft über einen „Futterpause“-Modus. Die Leistung einer Förderpumpe wird passend zur Beckengröße gewählt, sodass der komplette Wasserkreislauf ca. 3–10 Mal pro Stunde umgewälzt wird. Hochwertige Markenpumpen bieten keramische Lager für Langlebigkeit und sind gegen Blockieren geschützt. Für Sicherheit sorgen zudem Funktionen wie Trockenlaufschutz oder Überhitzungsabschaltung.
Ergänzend kommen Dosierpumpen zum Einsatz, um Flüssigkeiten präzise ins Aquarium zu dosieren – z.B. Spurenelemente, Balling-Salze oder Nährstofflösungen. Eine Dosierpumpe besitzt meist mehrere Kanäle (typisch 4–6), die individuell programmiert werden können. Modelle wie der GHL Doser 2.1 oder die ATI DP-6 Dosierpumpe ermöglichen es, tägliche Mengen an Calcium, KH-Puffer, Magnesium oder anderen Zusätzen automatisch und gleichmäßig zuzuführen. So wird die manuelle Zugabe von Hand überflüssig und Schwankungen werden vermieden. Dosierpumpen arbeiten peristaltisch (Schlauchpumpenprinzip) und sind sehr genau – pro Pumpenhube wird nur wenige ml Flüssigkeit bewegt, was exakte Dosierungen ermöglicht. Die Vorteile liegen in der konstanten Versorgung der Korallen mit essentiellen Stoffen und der Zeitersparnis. Viele Systeme lassen sich auch via App oder Aquariencomputer steuern und überwachen. Zusammenfassend decken Pumpen in ihrer Vielfalt alle Bereiche ab: Von starker Strömung über effiziente Förderung bis zur präzisen Dosierung – sie alle tragen maßgeblich zu einem stabilen, gesunden Aquarium bei.
Temperatur: Heizung & Kühlung
Die richtige Temperatur im Meerwasseraquarium ist ein Schlüsselfaktor für die Gesundheit der Bewohner. Korallen und Fische fühlen sich meist bei 24–26°C wohl. Um diese Temperatur konstant zu halten, kommen Heizungen und – bei Bedarf – Kühltechnik zum Einsatz. Ein regelbarer Aquarienheizer (Heizstab) gehört zur Grundausstattung: Er wird im Technikbecken oder direkt im Aquarium platziert und hält das Wasser mittels Thermostat auf Solltemperatur. Gängige Heizstäbe (etwa von Aqua Medic oder Eheim) bieten Leistungen von 50 bis 300 Watt und sind auf eine bestimmte Temperatur einstellbar. Wichtig ist, einen ausreichend starken Heizer für das Volumen zu wählen (ca. 1 W pro Liter als Faustregel) und diesen in der Nähe einer Strömungspumpe zu positionieren, damit sich die Wärme gut verteilt.
Für mehr Sicherheit und Genauigkeit kann ein externer Temperatur-Controller eingesetzt werden. Geräte wie der Aqua Medic T Controller Twin überwachen die Wassertemperatur über einen Fühler und schalten Heizer oder auch Lüfter bei Bedarf ein und aus. Solche Controller bieten oft die Möglichkeit, gleichzeitig eine Kühlung zu steuern und verfügen über Alarmfunktionen bei Über- oder Unterschreiten bestimmter Werte. Auch Aquariencomputer von GHL & Co. übernehmen diese Regelungsaufgaben automatisch und sehr präzise.
Im Sommer oder bei leistungsstarker Beleuchtung kann das Aquariumwasser zu warm werden – Temperaturen über 27–28°C sollten vermieden werden, da sonst Korallenbleichen und Sauerstoffmangel drohen. Hier kommt die Kühlung ins Spiel: Eine einfache Methode sind Ventilatoren bzw. Kühllüfter, die über der Wasseroberfläche für Verdunstungskälte sorgen und das Wasser um 1–2°C abkühlen können. Solche Kühlgebläse (z.B. von Aqua Medic oder GHL) werden am Beckenrand befestigt und vom Thermo-Controller bei Bedarf aktiviert. Für größere Aquarien oder sehr heiße Umgebungen reichen Lüfter jedoch oft nicht aus – in solchen Fällen werden Durchlaufkühler (Kälteaggregate) eingesetzt. Diese funktionieren wie Mini-Wärmepumpen und können das Wasser um mehrere Grad absenken. Bekannte Modelle sind etwa die Aqua Medic Titan oder Teco-Kühler. Zwar sind Kühlaggregate in der Anschaffung und im Betrieb kostspieliger, bieten aber zuverlässige Temperaturkontrolle auch in Extremfällen. Wichtig bei allen Kühlmethoden: Eine Kombination mit einer Nachfüllanlage, da Kühlung durch Verdunstung den Wasserstand senkt. Insgesamt gewährleistet das Zusammenspiel von Heizung, Temperaturregler und Kühltechnik, dass das Klima im Riffaquarium ganzjährig stabil bleibt – ein entscheidender Faktor für robustes Wachstum und Wohlbefinden aller Bewohner.
CO₂-Technik & Kalkreaktoren
Eine der Herausforderungen in der Riffaquaristik ist die stabile Versorgung mit Calcium und Karbonathärte für Korallen und Kalkrotalgen. Neben der bekannten Balling-Methode kommt hier oft ein Kalkreaktor (Calciumreaktor) zum Einsatz. Ein Kalkreaktor ist ein mit Kalkmedia (Korallenbruch, Calciumcarbonat) gefüllter Reaktor, durch den Aquarienwasser gepumpt wird. Über eine CO₂-Anlage wird dem Reaktor CO₂-Gas zugeführt, wodurch sich Kohlensäure bildet und das Wasser im Reaktor leicht ansäuert. Dieses saure Milieu löst das Kalkgranulat kontrolliert auf – es entsteht ein calcium- und hydrogenkarbonatreiches Abwasser, das zurück ins Aquarium geleitet wird. Auf diese Weise werden dem Becken kontinuierlich Calcium und Karbonate zugeführt, was das Kalkskelett-Wachstum der Steinkorallen unterstützt und den pH-Wert stabil hält.
Für den Betrieb eines Kalkreaktors wird CO₂-Technik benötigt: Dazu zählen eine CO₂-Druckgasflasche, ein Druckminderer mit Feinnadelventil zur genauen Einstellung der Blasenzahl, sowie oft ein Magnetventil, das gesteuert ein- und ausschaltet (z.B. nachts via pH-Controller). Viele Aquarianer koppeln den Kalkreaktor an einen pH-Controller oder Aquariencomputer – dieser misst den pH-Wert im Reaktor und reguliert die CO₂-Zufuhr automatisch, um einen gleichbleibenden Auflösungsgrad zu gewährleisten. Hersteller wie Aqua Medic bieten komplette CO₂-Systeme (Flasche, Regler, Blasenzähler) und auch Kalkreaktoren in verschiedenen Größen an. Ein Beispiel ist der Aqua Medic Calcium Reactor KR-Serie oder Deltec’s Hochleistungs-Kalkreaktoren, welche für unterschiedliche Beckengrößen ausgelegt sind (Deltec, bekannt für Profi-Technik, hat hier Modelle mit eingebauten Umwälzpumpen für optimale Durchmischung). Auch Aquaforest und Grotech führen Calcium-Reaktoren und CO₂-Zubehör im Programm, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist.
Der Vorteil eines Kalkreaktors liegt in der sehr gleichmäßigen und automatisierten Versorgung des Aquariums mit Calcium und Karbonathärte – gerade bei stark besetzten Riffbecken mit hohem Verbrauch kann er eine bequemere Lösung sein, als täglich von Hand zu dosieren. Zudem werden Spurenelemente, die im Korallengestein enthalten sind, ebenfalls freigesetzt. Allerdings erfordert die Technik etwas Justage: Die CO₂-Blasenzahl und Durchflussmenge müssen so eingestellt werden, dass der Aquarien-pH nicht zu stark absinkt und trotzdem genügend Kalk gelöst wird. Hat man den Reaktor jedoch einmal richtig eingeregelt, arbeitet er sehr zuverlässig und spart auf Dauer auch Kosten für teure Mineralsalze. Die CO₂-Technik, ursprünglich aus der Süßwasser-Aquaristik (Pflanzenaquarien) bekannt, hat sich in Form des Kalkreaktors also auch im Meerwasserbereich fest etabliert. Zusammen mit einem pH-Controller (z.B. von GHL oder via ProfiLux) ist dies eine hochprofessionelle Lösung zur Stabilisierung der Wasserchemie. Alternativ zum Kalkreaktor gibt es noch Kalkwasserreaktoren (Nielsenschenkel) – diese rühren Calciumhydroxid an – oder die erwähnte Balling-Methode. Welche Methode man wählt, hängt von Beckengröße und persönlichen Vorlieben ab. Für größere Riffaquarien ab ~300 Litern aufwärts greifen viele erfahrene Aquarianer gern auf Kalkreaktoren mit CO₂ zurück, während in kleineren Becken oft Dosierpumpen mit Balling-Salzen ausreichen.
Ozonisatoren
Ozonisatoren (Ozon-Geräte) sind Technikgeräte, die mittels Hochspannung aus Luftsauerstoff O₃ (Ozon) erzeugen. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel und wird in der Meerwasseraquaristik vor allem zur Verbesserung der Wasserqualität und Klarheit eingesetzt. Ein Ozonisator – zum Beispiel der Ozongenerator von Aqua Medic oder Deltecs OZ-Serie – wird meist in Verbindung mit einem Abschäumer oder Ozonreaktor betrieben: Das erzeugte Ozon-Gas wird in den Abschäumer geleitet, wo es intensiv mit dem Aquariumwasser in Kontakt kommt. Dort oxidiert Ozon organische Abfallstoffe, Gelbstoffe und auch Krankheitserreger im Wasser. Die Vorteile sind ein kristallklares Wasser (Gelbstich wird entfernt), weniger Keimbelastung und ein Anstieg des Redoxpotentials (ORP), was auf eine bessere Wasserqualität hindeutet. Viele Aquarianer berichten auch von einer effektiveren Abschäumung, da Ozon die Zerfallprodukte besser ausflocken lässt.
Allerdings muss Ozon mit Bedacht eingesetzt werden: Zu hohe Ozon-Dosierungen können nützliche Bakterien schädigen und sind auch für Menschen und Tiere reizend. Daher werden Ozonisatoren oft mit einem Redox-Controller kombiniert, der den ORP-Wert misst und das Ozongerät bei Erreichen eines Soll-Redoxwerts abschaltet. Aquariencomputer wie GHL ProfiLux ermöglichen eine solche Steuerung elegant im Gesamtsetup. Ein typischer Sollwert liegt um die 350–400 mV ORP. Ozon selbst hat nur eine sehr kurze Halbwertszeit im Wasser und zerfällt schnell zu normalem Sauerstoff – zur Sicherheit wird das Auslasswasser häufig über Aktivkohle gefiltert, um restliches Ozon zu neutralisieren.
Hersteller wie Aqua Medic (mit Modellen in verschiedenen Leistungsstufen, z.B. 25–300 mg/h) oder Sander (Spezialist für Ozontechnik) bieten passende Geräte an. Im Shop sind entsprechend Ozonisatoren für unterschiedliche Beckengrößen zu finden. Für kleinere Aquarien setzen viele kein Ozon ein – bei großen, fischreichen Becken hingegen kann Ozon den Unterschied machen und für dauerhaft klareres, keimarmes Wasser sorgen. Wichtig ist, die Herstellerangaben zur passenden Gerätgröße und Betriebsdauer zu beachten. Meist läuft Ozon nur einige Stunden am Tag oder nach Bedarf. Richtig eingesetzt, trägt Ozon-Technik deutlich zur Wasserhygiene und Gesundheit der Meerwasserbewohner bei.
UV-C Klärer
UV-C Klärer – oft einfach UV-Klärer oder UV-Sterilisatoren genannt – sind Geräte, die das Aquarienwasser mit ultraviolettem Licht behandeln. Im Inneren eines UV-Klärers befindet sich eine UV-C-Leuchtstofflampe, die von Wasser umströmt wird. Das harte UV-C Licht (meist 254 nm Wellenlänge) tötet schwebende Algen, Bakterien und Parasiten im durchströmenden Wasser ab oder macht sie zumindest reproduktionsunfähig. In der Meerwasseraquaristik werden UV-Klärer gerne eingesetzt, um z.B. einzellige Algenblüten zu bekämpfen (grünes Wasser) oder um den Keimdruck im Fischbecken zu reduzieren – etwa zur Vorbeugung gegen Weißpünktchen (Ichthyophthirius) und andere Krankheitskeime.
Die Funktion eines UV-Klärers ist rein physikalisch und chemiefrei: Aquariumwasser wird kontinuierlich durch das UV-Gerät gepumpt (entweder per eigenständiger Pumpe oder im Bypass einer bestehenden Pumpe), dabei bestrahlt die UV-Lampe das Wasser. Wichtig ist eine ausreichende Kontaktdauer – sprich die Durchflussgeschwindigkeit und die Gerätedimension sollten aufeinander abgestimmt sein. Kleinere UV-Geräte (z.B. 5–11 Watt) eignen sich für Nano-Becken oder als Klarwasser-Hilfe, während für größere Becken leistungsstärkere Modelle (20–80 W) verwendet werden, um auch Parasiten in ausreichender Zahl abzutöten. Hersteller wie Aqua Medic (Helix-Max Serie), JBL (ProCristal) oder Aqua-Light bieten verschiedene UV-C-Klärer an. Im Shop finden sich z.B. der Aqua Medic Helix Max 18 W für Aquarien bis ~500 Liter oder kombinierte Hang-On Filter mit UV (etwa von Newa) für kleinere Volumen.
Die Vorteile eines UV-C Klärers sind klares, keimarmes Wasser und oftmals gesündere Fische. Gerade in Aquarien mit vielen Fischen kann eine UV-Anlage helfen, den Krankheitserregerdruck gering zu halten. Auch gegen schwebende Cyanobakterien oder einzellige Algen kann UV erfolgreich sein. Wichtig: UV-Klärer wirken nur auf das, was durch sie hindurchfließt – sie ersetzen also keine biologische Filterung oder Abschäumung, können diese aber sinnvoll ergänzen. Zudem nutzen sich UV-Lampen mit der Zeit ab (nach ca. 6000–8000 Betriebsstunden) und sollten etwa jährlich gewechselt werden, um volle Wirkung zu gewährleisten. Beim Einsatz ist darauf zu achten, dass das Quarzglas sauber bleibt und nicht von Kalk oder Schmutz bedeckt wird, da dies die UV-Durchdringung mindert. Zudem sollte man UV-Licht nie mit bloßem Auge betrachten – bei Wartung stets Gerät vom Strom nehmen, um keinen schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt zu sein. Richtig betrieben, ist ein UV-C Klärer eine wartungsarme und effektive Methode, um das Aquariumwasser glasklar und frei von Schwebstoffen zu halten. Viele erfahrene Aquarianer setzen UV prophylaktisch ein und berichten von stabileren Verhältnissen, insbesondere bei der Fischhaltung.
Weitere Filter & Zubehör: Planktonreaktoren, Medienfilter, Halterungen
Neben den großen Technik-Kategorien gibt es in dieser Rubrik noch diverse Filterzubehör und Spezialgeräte, welche das Ökosystem Aquarium unterstützen. Ein Beispiel sind Planktonreaktoren – spezielle Reaktoren zur Zucht von Phyto- oder Zooplankton. In einem Planktonreaktor (wie dem Plankton Light Reactor II von Aqua-Light) können Lebendfutterorganismen wie Copepoden oder Mikroalgen vermehrt werden. Das gewonnene Plankton dient als natürliches Futter für Filtrierer, Korallen und Jungfische. Solche Systeme sind besonders für ambitionierte Riffaquarianer interessant, die Wert auf eine autarke Nahrungskette im Becken legen. Die Handhabung ist relativ simpel: Mit moderater Beleuchtung und Nährstofflösung wird z.B. grünes Phytoplankton im Reaktor kultiviert, das man dann portionsweise ins Aquarium dosiert. Auf lange Sicht kann so der Zukauf von Plankton reduziert werden und die Biodiversität im Becken steigt.
Zudem finden sich in der Technik-Kategorie verschiedene Filter- und Medienreaktoren – oft als Teil der Filterung oder für bestimmte Methoden. Ein populäres Beispiel sind die Nyos TORQ Systemreaktoren, welche als modulare Filtermedienreaktoren für Aktivkohle, Phosphatadsorber, Zeolith oder Bio-Pellets genutzt werden können. Durch den Einsatz solcher Medien in einem fluidisierten Reaktor lässt sich das Wasser gezielt von Schadstoffen befreien: Phosphatadsorber senken Phosphatwerte und hemmen Algenwachstum, Aktivkohle entfernt Gelbstoffe und Medikamentenreste, Bio-Pellet-Reaktoren fördern den Abbau von Nitrat durch Bakterien. Die Reaktoren sorgen durch gleichmäßigen Durchfluss dafür, dass die Filtermedien optimal wirken. Hersteller wie Nyos, Two Little Fishies oder Aqua Medic bieten hierfür entsprechende Reaktor-Systeme und Halterungen an. Diese gehören zwar teils zur Filter-Kategorie, werden aber oft unter Technik/Zubehör mit aufgelistet, da sie aktiv mit Pumpen betrieben werden und zur technischen Ausstattung zählen.
Auch nützliches Zubehör wie Magnethalter und Schlauchhalter fällt in diesen Bereich. Magnet-Halterungen sind superstarke Magnetsysteme, mit denen sich Pumpen, Sensoren oder Rohrleitungen sicher am Aquarienglas befestigen lassen. Beispielsweise werden Nachfüllsensoren oder Sonden oft mittels Magnethalter exakt in Position gebracht, ohne dass man kleben oder bohren muss. Gleiches gilt für Strömungspumpen, die dank Magnet-Clip einfach verschiebbar sind – Hersteller liefern hier meist eigene Magnethalter mit (z.B. bei Jecod oder Tunze-Pumpen). Schlauchhalter und Schlauchklemmen wiederum helfen, Luftschläuche oder Dosierschläuche ordentlich zu führen, damit kein Kabelsalat im Technikbecken entsteht. Red Sea bietet etwa farbcodierte Dosierschlauch-Halterungen an, und GHL hat eine Halterung für bis zu 4 Dosierschläuche im Sortiment, um Tropfrohre sauber über dem Beckenrand zu fixieren. Solche scheinbar kleinen Helfer erhöhen die Betriebssicherheit (kein Schlauch rutscht aus Versehen heraus) und erleichtern Wartungsarbeiten.
Zu guter Letzt seien noch Spezialfilter wie Algenrefugien oder Abschäumer-Zubehör erwähnt, die jedoch teils in eigenen Kategorien geführt werden. In der Technik-Kategorie selbst findet sich primär Gerätezubehör, das direkt mit den oben genannten Systemen zusammenhängt – vom Ersatz-UVC-Leuchtmittel bis zum Reaktor-Ersatzteil. Für den Aquarianer ergibt sich so ein umfassendes Angebot, um sein Meerwasseraquarium technisch auszustatten und zu optimieren. Ob automatisierte Steuerung, Stabilisierung der Wasserwerte oder Verbesserung der Wasserqualität – die richtige Technik macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hervorragend laufenden Riffaquarium. Dank der vielfältigen Auswahl an Geräten renommierter Hersteller kann jeder Aquarianer sein Technikpaket nach den Bedürfnissen seines Beckens schnüren. Schauen Sie sich in der Kategorie Technik für Meerwasseraquarien um – Sie finden garantiert die passenden Helfer, um Ihr persönliches Stück Ozean noch erfolgreicher und einfacher zu pflegen!
